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"Walle, walle, manche Strecke . . " - Zauberlehrling auch in Klein Nordende ein Erfolg

en-161209-2.jpgLästige Schwestern, schlaue Katzen, vorwitzige Besen, ein Zauberlehrling - damit begeisterten die Rantzauer Tüddl Büddls die Klein Nordender Kinder MKA

KLEIN NORDENDE Das Gedicht "Der Zauberlehrling" von Johann Wolfgang von Goethe ist lang. Das bekam auch Zauberlehrling Randolph Hubbelbubb zu spüren, der dieses Gedicht zur Strafe auswendig lernen musste.
Statt nämlich Zauberformeln zu lernen, würfelte er doch lieber mit dem Hausbesen "Trixi". Allerdings erwischte der Meister den kleinen Faulpelz und so kam, was kommen musste. Beim Auswendiglernen des Gedichtes war für den Lehrling klar, dass auch er dem Zauberbesen Befehle erteilen kann: "Walle, walle, manche Strecke, dass, zum Zwecke, Wasser fließe..." Wie in Goethes Gedicht, ließ sich der Besen danach nicht mehr stoppen. Die erforderlichen Zauberworte hatte Hubbelbubb nämlich noch nicht auswendig gelernt. Statt Wasser brachte der Besen - sehr zur
Belustigung des überwiegend jungen Publikums - Kunstschnee in rauhen Mengen auf die Theaterbühne.
Der verzweifelte Versuch, den Besen mit der Axt zu zerstören, musste natürlich schiefgehen. Denn statt einfach in Kleinholz zerlegt zu werden, vervierfachte sich der Besen stattdessen und schaufelte nunmehr mit vervierfachter Kraft den Schnee. Erst der Meister konnte mit den Worten: "In die Ecke, Besen, Besen, seids gewesen!", den Besen aufhalten.Die Rantzauer Tüddl-Büddls waren zum wiederholten Male mit ihrem aktuellen Weihnachtsmärchen zu Gast in der Klein Nordender Bürgermeister-Hell-Halle. 240 kleine und große Märchenfans verfolgten gebannt die Geschichte um den Zauberlehrling, ein langes Gedicht, eine hässliche Hexe, einen verrückten Besen und viele weitere witzige Gestalten. rnka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 16.12.2009

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