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Feuer in der Liether Kalkgrube

en-150510-1.jpgKLEIN NORDENDE Das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende verhinderte gestern Nachmittag Schlimmeres: In der Liether Kalkgrube stand eine rund 15 Quadratmeter große Böschungs-fläche in Flammen. Mit Patschen, Schaufeln und schließlich auch Wasser löschten die Brandbekämpfer das Feuer. Vermutlich war es gelegt worden. Unfassbar: Ein Passant erklärte sich nicht bereit, einen Notruf abzusetzen. mp
Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. PLANER


Kalkgrube: Böschung brannte

15 Quadratmeter große Fläche stand in Flammen / Vermutlich war es Brandstiftung / Zeugen gesucht

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Rund 15 Quadratmeter einer Böschung brannten.
PLANER

KLEIN NORDENDE Das hätte böse ausgehen können: Eine Böschung in der Liether Kalkgrube fing gestern am frühen Nachmittag Feuer. Vermutlich wurde der Brand vorsätzlich gelegt.
Eine Passantin hatte die Flammen bemerkt, nachdem zwei Jugendliche an ihr vorbeigingen und sagten, dass einige Betrunkene Feuer legenwürden. Da die Frau über kein Mobiltelefon verfügt, sprach sie einen Passanten an und bat ihn, einen Notruf abzusetzen. Doch der Mann
verweigerte das - er habe "schlechte Erfahrungen" gemacht, nachdem er vor einiger Zeit die Polizei wegen anderer Jugendlicher verständigt hatte.
Schließlich verständigten Spaziergänger die Wehr, die schnell anrückte: Wenige Minuten zuvor hatten die Kameraden noch nach einem Verkehrsunfall auf dem Sandweg austretende Flüssigkeiten abgestreut. Mit Patschen und Schaufeln gingen sie nun gegen das Feuer in der Kalkgrube vor. Um zu verhindern, dass eventuell vorhandene Glutnester erneut aufflammen, löschten sie den Bereich schließlich noch mit Wasser ab.
Dubios: Von den Betrunkenen fehlt jede Spur, auch die beiden Jugendlichen konnten nicht mehr ermittelt werden. Ob der Brand tatsächlich gelegt wurde, ist bislang nicht geklärt.
Hans-Joachim Wohlenberg, Schutzgebietsreferent der Kalkgrube, hat bereits angekündigt, Anzeige zu erstatten. "Das Feuer muss gelegt worden sein", ist er überzeugt.
Nachdem das Feuer gelöscht war, nahm die Wehr den nächsten Einsatz entgegen: Einige Steine am Eingang der Kalkgrube waren mit Farbe beschmiert worden. Mit etwas Wasser und einem Besen konnten sie zumindest einige Brocken reinigen.
Wer Hinweise auf die Verursacher des Feuers geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer (04121) 8030 zu melden. Morten Planer

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Nach den Löscharbeiten stand der nächste "Einsatz" auf dem Plan: Die Feuer-wehrleute reinigten einige Steine, die mit Plaka-Farbe beschmiert worden waren.

PLANER

aus den Elmshorner Nachrichten vom 15.05.2010

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