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Geschichte in Briefmarken-Form: Alte Schätze aus Haushaltsauflösungen

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KLEIN NORDENDE Es gibt sie noch:    Die Briefmarkensammler, die sich gerne mit Menschen, die ihre Leidenschaft teilen, austauschen, einer besonderen Marke hinterher jagen oder in alten Alben stöbern. Im Klein Nordender Gemeindezentrum trafen sich auf Einladung der Briefmarkensammler Elmshorn (BSV) über 60 Interessierte zum Tauschen, Klönen und auch Schnäppchen jagen. Besonders begehrt waren die Sammelalben aus Haushaltsauflösungen, die der Verein zum Verkauf an-bot. "In diesen Alben verbergen sich immer wieder echte Schätze", erklärt Jürgen Reinstrom vom BSV. Doch nicht nur die Sammlungen zogen die Besucher in ihren Bann, sondern auch die vielen Tauschobjekte.

Briefmarken aus aller Herren Länder gab es ebenso zu entdecken, wie Marken und Stempel aus Schleswig-Holstein. So hat sich Hans-Georg Gober den Briefmarken aus Krempe verschrieben. "Im Laufe der Jahre habe ich mich beim Briefmarkensammeln auf ein besonderes Gebiet spezialisiert. Das ist meine Heimatstadt Krempe", erzählt Gober. Mittlerweile interessiert sich der Kremper nicht nur für die Marken, sondern auch den geschichtlichen Hintergrund der einzelnen Postzeichen. "Alte Briefe hatten früher meist keinen Umschlag, sondern wurden zusammengefaltet, zugeklebt, adressiert und versandt. Die interessanten Briefmarken kleben immer noch auf diesen alten Briefen", berichtet Gober und erzählt von der Landschreiberei in Krempe, der Korrespondenz mit der Kirche und der alten Kremper Postnummer 141.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 14.10.2016

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