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Das Tauziehen der Gemeinden

Viel Spaß und sportlicher Einsatz bei den "Grenzenlosen Spielen" der sechs Dörfer.

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So jubeln Sieger. Das Heidgrabener Team verhinderte erfolgreich die Klein Nord- ender Titelverteidigung und gewann die "Grenzenlosen Spiele" mit zwei Punkten Vorsprung. Foto: mei

Klein Nordende (mei). Das war spannend! Die Mannschaften von Klein Nordende und Heidgraben lieferten sich bei den zweiten "Grenzenlosen Spielen" bis zum letzten Spiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nur zwei Punkte trennte das Klein Nordender-Team von der Titelverteidigung. Sie mussten sich der Heidgrabener Mannschaft geschlagen geben.
Die Mitglieder des Klein Nordender Kulturausschusses um den Vorsitzenden Hartwig Sievers sowie ehrenamtliche Helfer hatten für die sechs Mannschaften aus Seester, See-stermühe, Raa Besenbek, Seeth Ekholt, Heidgraben und Klein Nordende sowie für die Zuschauer ein kurzweiliges Programm ganz im Sinne des Vorbildes "Spiele ohne Grenzen" zusammengestellt. Gleich das erste Spiel "Großer Klein Nord-ender Traberlauf", brachte die Teams ins Schwitzen. Ein Sulky, auf dem ein Teammitglied Platz genommen hatte, musste von den Mannschaften einmal rund um den Sportplatz gezogen werden.
Das Zersägen eines Baumstammes verbarg sich hinter dem Spiel "Davon könnt Ihr Euch eine Scheibe abschneiden". Beim Spiel "Brücke am Kwai" waren Geschicklichkeit in Kombination mit Gleichgewichtssinn und Schnelligkeit gefordert. Nur auf Getränkekisten stehend musste eine Strecke von rund 50 Metern überwunden werden. Bei "Total von der Rolle" stand ein runder Strohballen im Mittelpunkt, beim "Strahlenden Regenbogen" Wassereimer und Schwämme. "Hol över" hieß das letzte Spiel. Im Tauziehen mussten jeweils zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Eine besondere Motivation verhieß die Wasserwand, durch die das Tau verlief. Wer das Duell verlor, wurde nass.
Einen besonderen Reiz bekamen die Spiele durch die Joker, die von den Teams gesetzt werden konnten. Zwei zusätzliche Punkte konnte eine Mannschaft durch den Einsatz des Jokers erzielen, wenn sie das entsprechende Spiel gewann. Die Heidgrabener nutzten gleich das erste Spiel für den Joker. Die Klein Nordender setzten ihren Joker beim Spiel mit den runden Strohballen. Nach den sieben Teamaufgaben kamen im letzten Spiel schließlich die Bürgermeister der Gemeinden zum Einsatz. Sie mussten sich den Fragen von Guntram Gud-schun stellen. Besonderheiten aus dem Kreis Pinneberg und Schleswig-Holstein waren dabei ebenso Thema wie Scherzfragen und Wissenswertes über Prominente.
Anschließend stand das Ergebnis der "Grenzenlosen Spiele 2009" fest: Heidgraben gewinnt mit 58 Punkten vor Klein Nordende mit 56 Punkten. Den dritten Platz belegte die Mannschaft aus Raa Besenbek mit 53 Punkten. Dann folgten die Mannschaften Seestermühe, Seeth Ekholt und Seester.

aus den Elmshorner Nachrichten vom 14.07.2009

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