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Klein Nordende geht vollständig ans Netz

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Neue Investitionen in Internet anbindung. Vereidigungen in der Gemeindevertretung.

KLEIN NORDENDE. Gleich zwei Vereidigungen nahm Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel während der Sitzung der Gemeindevertretung vor. Zu Beginn vereidigte Schinckel Telse Ortmann von der Wählergemeinschaft, die für Jens Bubat in das Gremium nachrückt. Bubat, der seinen Wohnort nach Elmshorn verlegt hat, schied deshalb aus der Klein Nordender Gemeindevertretung aus. Am Ende der Sitzung stand die Vereidigung des wieder gewählten stellvertretenden Wehrführers der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende Florian Schinckel an.

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Zwischen diesen Vereidigungen wurde vor allem die Internetanbindung der Gemeinde beraten. Während einige Bereiche der Gemeinde eine gute Internet anbindung haben, so sind es besonders die Straßenzüge Am Park, Wasserstraße bis zur Straße Am Redder sowie das Neubaugebiet, denen diese Verbindung fehlt. Für den Anschluss des Gebietes Am Park / Am Redder liegt ein Angebot über rund 60 000 Euro vor, für das Neubaugebiet eines für 18 000 Euro. Eine einheitliche, schnelle Internetverbindung für das gesamte Dorf würde mit rund 491 000 Euro zu Buche schlagen. Interessant wurde es für den Gemeinderat, als der Bürgermeister erläuterte, dass es zurzeit Fördermittel in Höhe von 75 Prozent der Investitionen für die Schaffung der Internetanbindung gibt. Das würde für Klein Nordende bedeuten, so Schinckel, dass die Verkabelung der gesamten Gemeinde für 130 000 Euro eigene Finanzmittel zu haben wäre. Der Bürgermeister verwies auf einen freien Finanzspielraum für 2013 in Höhe von rund 265 000 Euro, den Klein Nordende für diese Investition einsetzen könnte.

Die Gemeindevertreter einigten sich darauf, dass das Neubaugebiet und der Bereich zwischen Am Park und Am Redder auf jeden Fall angeschlossen werden sollte. Sollten die Fördermittel tatsächlich gewährt werden, dann sollte die gesamte Gemeinde entsprechend verkabelt werden. Gleichzeitig deckelten sie das Investitionsvolumen auf 500 000 Euro. Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 13.02.2013

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