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250 Gäste beim Neujahrsempfang

Bürgermeister Schinkel begrüßte auch Gäste aus der Partnergemeinde Zempin / Ausblick auf 125-jähriges Bestehen der Feuerwehr

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KLEIN NORDENDE Der Klein Nordender Neujahrsempfang ist Jahr für Jahr ein Großereignis. Auch dieses Mal kamen wieder rund 250 Gäste in die Bürgermeister-Hell-Halle, um den Auftakt des politischen Jahres mitzuerleben. Darunter auch eine Abordnung aus Klein Nordendes Partnergemeinde Zempin um Bürgermeister Werner Schön und Bernsteinprinzessin Mandy Schnurr. Die Organisation der Veranstaltung lag in Händen des Kulturaus-schuss-Vorsitzenden Andreas Kamin, der in seiner Ansprache auch auf die Luftbilder des Elmshorner Fotografen Reimer Wulf hinwies, die die Hallenwände zierten.

en 130115bBürgermeister Schön nutzte den Empfang, um Werbung für seine Gemeinde zu machen: "Wir sind ein Seebad und ein nettes kleines Fischerdorf mit knapp tausend Einwohnern." Die Klein Nordender Bürger lud er ein, einmal auf Usedom vorbeizuschauen. Nicht zuletzt, weil die Schleswig-Holsteiner in der Zempiner Urlauber-Länderstatistik lediglich Platz zwölf belegten. "Da lässt sich doch sicher was tun", forderte Schön die Nordlichter zu einem Urlaub an Mecklenburg-Vorpommerns Küste auf.

Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel ließ in seiner Ansprache das vergangene Jahr Revue passieren. Das Bürgerforum habe 2014 "fleißig getagt". Anfang Februar wolle sich die Lenkungsgruppe treffen, anschließend sollen die Ideen des Forums mit den Gemeindevertretern besprochen werden.

Im vergangenen Jahr sei der Klein Nordender "Kinderwald" deutlich erweitert worden, außerdem habe die Gemeinde ein hochmodernes Geschwindigkeits-Messgerät angeschafft. Und weil es aktuell eine Nachfrage nach Gewerbeflächen gebe, seien die Planungen für ein neues Gewerbegebiet angelaufen. Erste Vorgespräche mit dem Kreis habe es bereits gegeben . - wobei die Reaktion eher ablehnend gewesen sei.

Die Klein Nordender Feuerwehr feiert in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag. Schinckel kündigte als Jubiläumsfeier für September "drei tolle Tage" an.

Die derzeit in der Gemeinde lebenden Asylbewerber aus Albanien und dem Kosovo hieß der Bürgermeister "herzlich willkommen bei uns". Eher schlecht bestellt ist es hingegen um die Finanzlage des Dorfes. Im Jahr 2014 hätten im Haushalt knapp 500000 Euro gefehlt, und auch für 2015 rechne man mit einem Minus von fast 370 000 Euro. Als Hauptgründe nannte Schinckel die Erhöhung der Amtsumlage sowie hohe Nachzahlungen bei den Schulkostenbeträgen. Carsten Wittmaark

aus den Elmshorner Nachrichten vom 13.01.2015

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