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Natürlicher Geburtstag im Moor

Betreuungsverein Liether Moor feiert sein zehnjähriges Bestehen / Rundtour durch das Schutzgebiet

KLEIN NORDENDE Das war ein gelungenes Geburtstagsfest. Der Betreuungsverein Liether Moor feierte seinen zehnten Geburtstag und hatte zu einer Rundtour durchs Moor mit zahlreichen Stopps an markanten Stellen sowie anschließendem Kaffeetrinken eingeladen. Weit mehr als 100 Mitglieder, Interessierte und Freunde des Betreuungsvereins folgten bei strahlendem Sonnenschein der Einladung und trafen sich zunächst am Klein Nordender Gemeindezentrum.

"Ich freue mich über so viele Teilnehmer. Ihr zahlreiches Erscheinen zeigt, dass Sie ein Herz für die Natur und unser schönes Liether Moor haben. Mit unserer Tour möchten wir zeigen, was wir in den letzten zehn Jahren gemacht haben, was das Moor an natürlichen Ressourcen und Schönheiten zu bieten hat", sagte der erste Vorsitzende des Betreuungsvereins Otto Schinkel zur Begrüßung. Die stellvertretende Klein Nordender Bürgermeisterin Ulrike Weers verglich in ihrer Rede die Entwicklung des Betreuungsvereins mit einem Baum, vom kleinen Setzling bis zu einem heute jungen Baum mit einer schönen Krone.

Der Naturschutzbeauftragte des Kreises Pinneberg Hans-Albrecht Hewicker blickte in seiner Ansprache auf die Besonderheiten des Liether Moores und auf die Entwicklung des Naturschutzes bei Moorflächen.

Nach diesem offiziellen Teil der Geburtstagsfeier schwangen sich die meisten Gäste auf ihre Fahrräder und eroberten das Moor oder fuhren gemütlich auf einem Treckeranhänger und ließen sich die Schönheiten zeigen. Die Ziegelei, die Kalkwerke, verschiedene vom Verein angelegte Biotope und die Wiesenapotheke von Renate Aue waren nur einige Stationen der Geburtstagstour.

Anschließend trafen sich alle Beteiligten wieder am Gemeindezentrum, um die vielen Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Gäste des Betreuungsvereins hatten unter anderem erfahren, dass der Piening-Berg der Rest einer Sanddüne ist, das Liether Moor aus dem Esinger See, einer ursprünglich etwa vier Quadratkilometer großen Senke, hervorgegangen war, Weißdorn ein großartiges Herz-Kreislauf-Mittel ist und Spitzwegerich-Blätter auch als Pflaster gute Dienste tun. Meike Kamin

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Zum Geburtstag gratulierten unter anderem der Naturschutzbeauftragte des Kreises Pinneberg, Hans-Albrecht Hewicker (links), und die stellvertretende Klein Nordender Bürgermeisterin Ulrike Weers. Der erste Vorsitzende Otto Schinkel freute sich über die zahlreichen Geburtstagsgäste. KAMIN


aus den Elmshorner Nachrichten vom 11.05.2011

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