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Volles Haus in Klein Nordende

Neujahrsempfang erstmals in der Bürgermeister-Hell-Halle / Schinckel spricht auch umstrittenen B-Plan 31 an

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Gelungenen Premiere in der Bürgermeister-Hell-Halle in Klein Nordende. Der Neujahrsempfang lockte Hunderte von Bürgern an. Zu ihnen sprach Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel (rechts) MEIKE KAMIN

KLEIN NORDENDE Zum ersten Mal fand der Neujahrsempfang der Gemeinde Klein Nordende in der Bürgermeister-Hell-Halle statt im Gemeindezentrum statt. Eine Entscheidung, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Die freuten sich über den großzügigen Raum, die Bewegungsfreiheit, die angenehme Raumtemperatur und die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Ausschüsse der Gemeinde zu informieren. Der Sport- und Kulturausschuss hatte sich mit der Dekoration der Halle viel Mühe gegeben. An Stellwänden und an den Wänden der Halle präsentierten sich die Ausschüsse der Gemeinde und gaben Einblicke in ihre aktuellen Projekte. Daneben gab es ausreichend Sitzmöglichkeiten sowie Platz für zahlreiche Stehtische.
Neben Klönschnack und den guten Wünschen fürs neue Jahr ist die Rede des Klein Nordender Bürgermeisters Hans-Barthold Schinckel immer ein wichtiger Bestandteil des Neujahrsempfangs. Schinckel spannte in seinem Jahresrückblick wie gewohnt einen Bogen von Ereignissen, die im vergangenen Jahr die Welt, die Bundesrepublik, das Land und den Kreis bewegten, bis hin zu den Klein Nordender Themen. Dabei spielte der Haushalt der Gemeinde ebenso eine Rolle wie das laufende Verfahren in Sachen Bürgermeister-Hell-Halle. Schinckel berichtete, dass es ein Vergleichsangebot in Höhe von 500 000 Büro gegeben, die Gemeinde jedoch ihre Klage über 1,35 Millionen Euro eingereicht habe. Der Bürgermeister stellte noch einmal die Ausschüsse und ihre wichtigsten Projekte, von den Veranstaltungen für die ganze Familie bis hin zu Sanierungsmaßnahmen an Schule und Gemeindezentrum, vor. Am Ende seine Rede ging Schinckel noch auf den Bebauungsplan "31 Bürgermeister-Diercks-Straße" ein. Der Bürgermeister erklärte, dass er jederzeit gesprächsbereit sei und bedauerte den Weg über die Öffentlichkeit, den die Bürgerinitiative genommen habe. "Wenn erst Anwälte und andere Institutionen im Spiel sind, dann verlieren wir alle", sagte Schinckel.
Nach seine Rede machte der Bürgermeister auch gleich Nägel mit Köpfen und verabredete sich mit der Bürgerinitiative für die nächste Woche. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 11.10.2010

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