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Grünfläche wird zum Baugebiet

Klein Nordende: 60 Wohneinheiten geplant

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Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel mit den ersten Ideen zum neuen Bebauungsgebiet. Foto: Kamin
KLEIN NORDNEDE. Das neue Wohngebiet in Klein Nordende und damit der Bebauungsplan Nr. 33 nimmt Formen an. Ein Ingenieurbüro hat erste Ideen für das Baugebiet, das in Verlängerung der Straße Auenland und parallel zur Dorfstraße entstehen soll, zu Papier gebracht. Rund vier Hektar Flächen, die zurzeit als Wiese oder als Gartenflächen genutzt werden, sollen bebaut werden. Geplant sind knapp 60 Wohneinheiten, die voraussichtlich in zwei Bauabschnitten realisiert werden sollen. Ein breiter Grünstreifen soll sowohl als Ausgleichsfläche, als auch als Schutzstreifen für die Dorfstraßenanlieger und direkten Nachbarn des neuen Wohngebietes dienen.

"Die Planungen stehen noch am Anfang und sind nicht abgeschlossen. Das eine oder andere kann sich noch ändern", sagt Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel und berichtet, dass es bereits intensive Gespräche mit den Anwohnern sowie eine erste Bürgerbeteiligung gegeben hat. Mit den Pächtern der Gartenflächen wurde bereits im vergangenen Jahr vereinbart, dass die Pachtverträge zum 1. Dezember 2012 auslaufen.

Anfragen für Baugrundstücke gibt es bereits, so Schinckel. Die Bauwilligen werden sich allerdings noch bis etwa Ende 2012 gedulden müssen. Der erste grobe Zeitplan der Gemeinde sieht vor, dass der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 33 wohl zu dieser Zeit gefasst werden soll. Wie auch die Grundstücke des Bebauungsplans Nr. 31, Auenland, sollen die Bauplätze wieder über einen Makler vertrieben werden. Eine entsprechende Ausschreibung läuft bereits.

Parallel wird sich die Gemeinde mit dem Thema Kindergartenplätze beschäftigen. "Da müssen wir etwas machen. Uns ist das Problem der fehlenden Kindergartenplätze durchaus bewusst. Wir müssen unsere Schulaufgaben machen", sagt der Bürgermeister. Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 10.05.2012

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