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Klein Nordende: Gemeinderat diskutiert über Ausschussmitglied

Klein Nordende: Gemeinderat diskutiert über Ausschussmitglied

en-091213

KLEIN NORDENDE Vorweihnachtlich geschmückt präsentierten sich die Tische der Lokalpolitiker während der jüngsten Gemeindevertretung in Klein Nordende. Ganz so friedlich ging es dann während der Sitzung allerdings nicht zu. Ausgerechnet eine eher harmlose Ausschuss-Nachbesetzung sorgte zwischen den Fraktionen für Zündstoff. Augenscheinlich wirkt die Kommunalwahl noch immer nach. Karl-Heinz Werner sollte als neues stellvertretendes Kulturausschuss-Mitglied inthronisiert werden. Ein Schritt, den die örtliche Wählergemeinschaft (WG) kritisch sieht.

Dr. Jan Heilmann (WG) monierte, dass Werner erst jüngst als Ausschuss-Mitglied offiziell verabschiedet worden sei und bemängelte dessen Fehlzeiten bei Ausschuss-Sitzungen. Generell sei ein stattlicher Teil der SPD-Direktkandidaten "noch nie oder lange schon nicht mehr" in der Kommunalpolitik aktiv gewesen. Klein Nordendes SPD-Chef Andreas Kamin stellte klar, dass es letztlich die Bürger seien, die mit ihrem Votum an der Wahlurne über die Mandatsvergabe entschieden hätten.

Haushalt: Nicht auf Rosen gebettet

Wenn jemand in die aktive Politik zurückkehren wolle, sei das auch zu akzeptieren. Letztlich wurde Werner durch die Stimmen von SPD und CDU in den Kulturausschuss gewählt; die WG-Vertreter enthielten sich.

Finanziell präsentiert sich Klein Nordende derzeit nicht gerade auf Rosen gebettet. Die Haushaltssatzung für 2014 weist einen Fehlbetrag von knapp 372 000 Euro aus. Während der jüngsten Fi-nanzausschuss-Sitzung wurde das Zahlenwerk kritisch unter die Lupe genommen. Das Ergebnis scheint nicht allen zu gefallen. Sowohl SPD als auch CDU verweigerten dem Haushaltsansatz ihre Zustimmung. Kamin sprach von einem "Minimalkonsens", Michael Krohn (CDU) bemängelte das Fehlen eines "verbindliches Konsolidierungskonzeptes". Auch Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel (WG) sieht einen ernsten Fehlbetrag, wies aber daraufhin, dass die Gemeinde finanziell schon deutlich schlechter dagestanden habe. Nun soll eine Konsolidierungsgruppe Einsparmöglichkeiten ausloten. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 09.12.2013

 

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