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Motorradgottesdienst: "Gott ist nur ein Gebet weit weg“

en 090916

KLEIN NORDENDE "Wir brauchen noch Stühle", schallte es am Sonntagmorgen aus der Klein Nordender Bürgermeister-Hell-Halle. Weit mehr als 100 Biker, Feuerwehrleute und interessierte Klein Nordender waren trotz Regen zum ersten Klein Nordender Motorradgottesdienst gekommen. Damit hatten die Organisatoren um den Klein Nordender Feuerwehrmann Hans Borbe nicht gerechnet. Sie freuten sich, dass die Biker sich vom schlechten Wetter nicht abschrecken ließen und nach Klein Nordende kamen. Der Regen und eine Gewitterwarnung machten den ursprünglichen Plänen der Feuerwehrleute einen Strich durch die Rechnung. Bereits am Sonnabend war klar: Der open-air-Gottesdienst wird in die Bürgermeister-Hell-Halle verlegt.

"Wir stellen uns vor, dass draußen die Sonne scheint, ein leichter Wind weht und wir 25 Grad haben", sagte Klein Nordendes Pastor Lars Därmann schmunzelnd zur Begrüßung. Im Verlauf des Gottesdienstes schlug Därmann gekonnt den Bogen von Motorradfahrern und Feuerwehrleuten hin zu leeren Tanks bei Motorrädern und Löschfahrzeugen aber auch zur Leere im Menschen. Wo sind unsere Kraftquellen, fragte er und sagte: "Gott ist eine Quelle!" Er schilderte, wie die Wassergewinnung über einen Hydranten erfolgt und nutzte dieses Bild für das Krafttanken bei Gott. "Gott ist nur ein Gebet weit weg", so Därmann. Nach dem Gottesdienst stand für die Biker eine kleine Ausfahrt auf dem Programm, die ihren Abschluss in Klein Nordende bei Kaffee und Kuchen fand. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 09.09.2016

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