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Keine Chance für neuen Spielplatz in Klein Nordende

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Wehrführer Martin Höppner (rechts) während der Vereidigung durch Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. MKA

KLEIN NORDENDE Ungewohntes Bild bei der Sitzung der Klein Nordender Gemeindevertretung. Zahlreiche Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende waren ins Gemeindezentrum gekommen, um die Vereidigung ihres wieder gewählten Wehrführers Martin Höppner mitzuerleben. Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel vereidigte Höppner und überreichte ihm seine Urkunde als Ehrenbeamter.
Anschließend standen für die Klein Nordender Kommunalpolitiker vor allem der Satzungsbeschluss und die Abwägung für den Bebauungsplan 31, Bürgermeister-Diercks-Straße, im Mittelpunkt. Bauausschuss-Vorsitzender Peter Bartl und Umweltausschuss-Vorsitzender Jan Heilmann verlasen die sowohl von öffentlichen Stellen, als auch von Anliegern eingegangenen Stellungnahmen und die Abwägungsvorschläge der Gemeinde.
Die Nachfrage nach einem Spielplatz für das neue Wohngebiet wurde von der Gemeinde mit Verweis auf ausreichenden Platz in der Umgebung und den Gärten negativ beschieden. Auch an der geplanten Höhe der Bebauung wird nichts verändert. Bartl machte deutlich, dass eine Bebauungshöhe von gut 10 Metern eine im Dorf übliche Höhe sei. In den Bebauungsplan aufgenommen wurde eine Veränderung der Dachneigung. Die Gemeinde ermöglicht so den Bau von Häusern im Toskanastil. Die Gemeindevertreter stimmten einstimmig zu.
Mit dem Bebauungsplan Nr. 32, für das Gebiet südlich der Dorfstraße, stand ein weiterer Punkt aus dem Bauausschuss auf der Tagesordnung der Gemeindevertreter. Bartl und Schinckel berichteten, dass die Pläne zurzeit mit dem Land Schleswig-Holstein abgestimmt werden. Weitere Abstimmungsgespräche sind mit der Stadt Elmshorn, Tornesch, Uetersen und Heidgraben geplant. Ein Gutachten habe derweil bestätigt, dass sich ein kleiner Frischemarkt in Klein Nordende tragen würde, so Schinckel.
Ein weiteres Gutachten habe sich mit den Verkehrsströmen beschäftigt und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich um ein "Nullsummenspiel" handeln werde, berichtete der Bürgermeister weiter. Die Fahrzeuge, die jetzt zum Einkaufen in Richtung Elmshorn fahren würden, würden künftig entfallen. Im Gegenzug kämen Bürger aus dem Elmshorner Süden zum Einkaufen nach Klein Nordende. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 08.05.2010

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