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Klein Nordendes Bürgermeister hofft auf weiteres Wachstum

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KLEIN NORDENDE Baulich soll sich in Klein Nordende im Jahr 2016 einiges tun. So hofft Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel, dass der Erweiterungsbau des Kindergartens Bugenhagen im Spätfrühjahr eingeweiht werden kann. Spätestens aber zu Beginn des neuen Kita-Jahrs soll es soweit sein. Dann verfügt Klein Nordende endlich über ausreichend Platz für die neue Krippengruppe. Zehn Plätze für die Alleijüngstcn sollen neu entstehen.

"Zu Potte kommen" möchte Schinckel auch hinsichtlich der Ausweisung neuer Baugebiete. "Seit dem Auenland ist bei uns nichts mehr passiert", betont der Bürgermeister. Dabei würden ihm 50 bis 55 Anfragen potenzieller Bauherren vorliegen. "Die Hälfte davon sind Klein Nordender Bürger." Doch bislang gebe es keine konkreten Pläne. Im Fokus stünden drei eher kleine Flächen. Doch da insbesondere das Klein Nordender Bürgerforum Neubauflächen eher skeptisch gegenüber steht, könnte das Thema im Ort noch viel Staub aufwirbeln.

Deutlich konkreter sind die Pläne schon in Bezug auf die Neugestaltung der alten Ziegelei. So möchte ein Elmshorner Galerist das alte Arbeiterhaus als Ausstellungsraum für Kunstobjekte nutzen. Drumherum ist ein Skulpturengarten geplant. Angesiedelt werden sollen nach Aussage von Schinckel auch kleinere heimische Betriebe. Das Interesse sei "sehr groß", auch mit einem möglichen Investor sei man bereits in Gesprächen. Die "große Unbekannte" sei allerdings noch die Projekt-Genehmigung durch den Kreis.

Rund 40 Flüchtlinge sind derzeit in und um Klein Nordende untergebracht. Die Sozialausschuss-Vorsitzende Ulrike Weers und ihr Willkommens-Team kümmern sich um die Neuan-ömmlinge und versuchen ihnen, das Eingewöhnen so leicht wie möglich zu machen. "Die Helfer hängen sich unheimlich rein", lobt Schinckel. Auch die dezentrale Unterbringung trage ihren Teil dazu bei, dass die Asylbewerber im Dorf "kaum bemerkt würden". Immer montags gebe es einen Integrationstreff im Gemeindezentrum, und auch mit der Prognose für 2016 kann Schinckel gut leben. Erwartet wird, dass die Zahl der Flüchtlinge bis Jahresende auf rund 80 ansteige. "Das ist kein Problem für uns", versichert Klein Nordendes Bürgermeister.

Im Herbst 2016 soll der Naturlehrpfad Liether Moor fertig sein. "Die Bewilligung des Zuschusses durch die Aktivregion in Höhe von 25000 Euro liegt vor", freut sich Schinckel. Das gesamte Projekt beziffert er auf "rund 55000 bis 60000 Euro". Eingebunden werden sollen dabei der Betreuungsverein, die Jagdgemeinschaft, der Robustrinderverein und die Kulturgemeinschaft Tornesch. Aufgestellt werden unter anderem Schautafeln, anhand derer sich die Vereine vorstellen können. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 08.01.2016

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