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Erst fehlte Wasser, dann Druck - EN 08.03.12

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Die Wasserversorgung war das Hauptproblem. Dennoch absolvierten die Feuerwehrkräfte die Übung zur Zufriedenheit der Wehrführer. MKA 

KLEIN NORDENDE Wie Wichtig Übungen für die Freiwilligen Feuerwehren sind, konnten alle Beteiligten beim simulierten Brand auf dem Pferdehof Schüttler in Klein Nordende hautnah erleben. Der Hof erstreckt sich über eine weite Fläche, viele Menschen und Tiere sind auf dem Hof zu Hause, die Hydranten teilweise in einiger Entfernung. Kurz: Gute Ortskenntnisse, eingespielte Feuerwehrteams sowie funktionierende Hydranten mit ausreichendem Wasserdruck sind im Ernstfall entscheidend. Als Übungsszenario hatten der Klein Nordender Wehrführer Martin Höppner und sein Stellvertreter Florian Schinckel angenommen, dass das Stroh- und Heulager des Hofes in voller Ausdehnung brennt. Beteiligt an der Übung waren auch die Wehren aus Groß Nordende und Heidgraben.

Der Hydrant direkt vor dem Hof fiel aus. Das Standrohr ließ sich nicht mit dem Hydranten verbinden, sondern wurde unterspült. Die Feuerwehrleute mussten Leitungen zu einem knapp 400 Meter entfernten Hydranten aufbauen. Nächstes Problem: Der Wasserdruck war nicht ausreichend. Es mussten weite Strecken zurückgelegt werden, um Wasser zur Brandstelle zu schaffen. "Das zeigt, wie wichtig diese Übungen sind. Im Notfall würden wir mit den Hydranten und dem öffentlichen Wassernetz nicht auskommen", war deshalb Schinckels Fazit. Darüber hinaus zeigten sich die Wehrführer aller beteiligten Wehren mit der Übung zufrieden. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 08.03.2012

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