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"Wir vermehren uns"

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Knapp 300 Gäste besuchten den Neujahrsempfang der Gemeinde

KLEIN NORDENDE. Die Gemeinde wächst und wächst. Klein Nordende hat mittlerweile mehr als 3100 Einwohner. Im vergangenen Jahr zogen 183 Menschen aus der Gemeinde weg. Gleichzeitig konnten 246 neue Einwohner verzeichnet werden. Diesen Aufwärtstrend stellte Gemeindevertreter Hartwig Sievers anlässlich des Neujahrsempfang den Bürgern der Gemeinde vor.

Der Kulturausschussvorsitzende übernahm nicht nur, wie gewohnt, die Begrüßung der Besucher des Klein Nordender Neujahrsempfangs, sondern wartete diesmal auch mit interessanten statistischen Daten auf. "Wir vermehren uns", stellte er anschließend schmunzelnd fest. Sievers gab den Anwesenden darüber hinaus einen Überblick über das vielfältige kulturelle Angebot der Gemeinde, das von den plattdeutschen Lesungen über die Volkshochschulkurse bis hin zur jährlichen Fahrradtour mit dem Bürgermeister reicht. "Nutzen Sie die Angebote der Gemeinde Klein Nordende", sagt Sievers zum Schluss.

In seiner Neujahrsansprache ließ Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel seinen Blick über das Geschehen in der Welt, in Europa, in Deutschland, in Schleswig-Holstein, dem Kreis Pinneberg, dem Amt Elmshorn-Land und in Klein Nordende schweifen. Er verkniff sich dabei nicht die von ihm gewohnten Spitzen, die von "ausgewulft" in Bezug auf den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulf und dem "feigen" Kapitän der "Costa Concorida über die Bauzeit des Berliner Flughafens, die FDP-Krise, die Abfindung für HSH-Nordbank-Vorstand Dirk Nonnenbacher bis hin zur "durchwachsenen" Zusammenarbeit mit der Bauaufsicht des Kreises Pinneberg reichten.

Schinckel lobte andersherum aber auch die gute Zusammenarbeit mit dem Amt Elmshorn-Land und betonte, dass die Amtsumlage, welche die Gemeinden des Amtes Elmshorn-Land zahlen müssen, zu den niedrigsten in ganz Schleswig-Holstein zählt.

Die sieben Gemeinde-Ausschüsse sortierte der Bürgermeister in jene Gremien, die den Menschen Freude bringen bis hin zu denen, die sich unbeliebt machen. Während er die drei Ausschüsse, Kultur und Sport, Familie, Jugend und Schule sowie Soziales zur ersten Kategorie zählte, den Finanzausschuss "irgendwo dazwischen ansiedelte" waren es der Umwelt-, Wege- und der Bau- und Planungsausschuss, mit denen "man durchaus mal anecken kann". Den Bauausschuss hob Schinckel besonders hervor und sagte mit einem Augenzwinkern: "Da kann man als Ausschussvorsitzender schon mal den Knüppel auf den Kopf bekommen. Vielleicht ist mein Kollege Peter Bartl deshalb so klein."

Abschließend berichtete Schinckel noch von der guten Resonanz auf die Ansiedlung des neuen Discounters Rewe, der großen Nachfrage nach den Baugrundstücken in den neuen Wohngebieten und die Pläne zur Erweiterung des Bugenhagen-Kindergartens, um künftig ausreichend Ganztages- und Krippenplätze anbieten zu können.

Mit Blick auf die am 26. Mai anstehende Kommunalwahl bat er alle Klein Nordender: "Gehen Sie auf jeden Fall zur Wahl!" Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 07.01.2013

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