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Feuerwehr übt im Klubheim: Für Ernstfall gut gerüstet

KLEIN NORDENDE en 051215 2Rot flackernde Flammen im Klubheim des SV Lieth. Dichter Rauch behindert die Sicht. Eine unbekannte Zahl von jugendlichen Sportlern wird noch vermisst. Mit dieser Situation mussten sich die Feuerwehren aus Klein Nordende und Seester während einer gemeinsamen Übung auseinander setzen. Der stellvertretende Klein Nordender Wehrführer Florian Schinckel und sein Team hatten für sehr realitätsnahe Bedingungen bei der Übung gesorgt. I

In den Innenräumen flackerten rote Scheinwerfer. Die Räume waren mit Thea-temebel gefüllt. Die Sicht gleich null. Rund um das Sportlerheim blitzte darüber hinaus Feuerwerk auf, um die Arbeit der Einsatzkräfte noch schwieriger zu gestalten. Damit nicht genug. Auch die Wasserversorgung, für die besonders die Feuerwehrleute aus Seester sorgen mussten, gestaltete sich schwierig. Angenommen wurde, dass ein Hydrant in der Nähe des Gebäudes ausfiel. Deshalb mussten ein Hydrant im angrenzenden Wohngebiet genutzt werden. Kondition, Geschwindigkeit und eine gute Zusammenarbeit waren gefordert.

Doch nicht nur der Aufbau der Wasserversorgung war arbeitsintensiv. Auch die Suche nach den vermissten Personen war Kräfte raubend. In den komplett verqualmten Räumen konnten sich die Atemschutzgeräteträger nur langsam vorwärts bewegen.

Letztendlich wurden alle Vermissten gefunden, die Wasserversorgung optimal gelöst. Die Wehrführer Martin Höppner und Hermann Stieler waren anschließend mit der Leistung und der Zusammenarbeit ihrer Wehren sehr zufrieden.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 05.12.2015

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