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Hurra, hurra die Schule brennt

Zum Glück alles nur eine Schau: Die Feuerwehr Klein Nordende lud zum Tag der offenen Tür ein - samt Übung

KLEIN NORDENDE Wenn Klein Nordendes Feuerwehr zum Tag der offenen Tür lädt, ist meist das halbe Dorf dabei. Rund 500 Besucher pilgerten am Sonnabend auf das Veranstaltungsgelände rund ums Gerätehaus. Alles anders als gewohnt, hieß dabei das Motto. "Nachdem wir zuletzt vor allem demonstriert haben, wie die Feuerwehr im Ernstfall arbeitet, möchten wir dieses Mal vor allem Kindern und Familien ein buntes Programm mit vielen Spielen bieten", so Wehrführer Martin Höppner. Unverändert blieb lediglich die Eröffnung des Festnachmittags, der wie gewohnt vom Spielmannszug eingeläutet wurde. Anschließend begrüßte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel die Kameraden der Wehr und lud die Bürger zum Mitfeiern ein.

Neu war die Einbindung der benachbarten Schule und deren Schüler. Die Kinder der Grundschule Klein Nordende-Lieth hatten speziell zum Tag der Wehr kunstvolle Collagen zum Thema Feuerwehr gebastelt. Einen Höhepunkt des Nachmittags bildeten die "Klein Nordender Löschmeisterschaften".
Ganz ohne einen Blick auf die Arbeit der Feuerwehr ging es aber doch nicht. Auf dem Programm stand eine Übung, bei der ein Klassenbrand in der Schule simuliert wurde. Mit Atemschutzgeräten bargen die Aktiven "Verletzte", während die Jugendwehr die Löscharbeiten übernahm.

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Wie ein Klassenbrand bekämpft wird, zeigten die Kameraden der Feuerwehr Klein Nordende

WITTMAACK

Über 50 aktive Kameraden zählt die Klein Nordender Wehr aktuell. Hinzu kommt ein gutes Dutzend Jungen und
Mädchen in der Nachwuchsabteilung sowie die Mitglieder der Ehrenabteilung. Wehrführer ist Martin Höppner, stellvertretender Wehrchef ist Florian Schinckel. 15 bis 20 Einsätze im Jahr sind "normal". Die Art der Einsätze beschränkt sich längst nicht mehr auf das Löschen. Auch technische Hilfeleistungen wie das Bergen von Unfallopfern gehören zum Alltag. Carsten Witmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 05.09.2011

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