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Wie Naturschutz Schüler begeistert

Jugendliche betreuen Robustrinder im Liether Moor / Projekt der Erich Kästner Gemeinschaftsschule Elmshorn

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Die Schülerinnen und Schüler der KGSE hatten eine neugierige Zuschauerin beim Reparieren der Zäune. KAMIN

KLEIN NORDENDE Den Verein für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V. und die KGSE verbindet eine besondere Beziehung. Sechs Schülerinnen und Schüler betreuen im Rahmen des Schulangebots "Gebundene Freizeit" die Fersenweide des Vereins. Hier sind junge weibliche Kühe im Alter zwischen acht und 30 Monaten zu Hause. "Die Rinder sorgen dafür, dass das Moor nicht verwuchert und sorgen für die Artenvielfalt", erzählt Julia und berichtet von Plänen des Robustrindervereins, des Betreuungsvereins Liether Moor und den KGSE-Schülern, die auf eine Wiederansiedelung von Störchen hinarbeiten.

Jede Woche kommen Julia, Nils, Alexander, Gerrit, Leif und Laila gemeinsam mit dem Sozialpädagogen Helmut Hamke zur Weide. Ausgerüstet mit Gummistiefeln oder Wanderstiefeln führt der erste Weg die Jugendlichen den Zaun entlang. "Der Zaun muss regelmäßig kontrolliert werden", erzählen Leif und Gerrit und finden gemeinsam mit Hamke einige Stellen, die ausgebessert werden müssen. Als nächstes steht Müll sammeln auf dem Programm. Heute sind es alte Plastikplanen und Drahtzäune, die entfernt werden sollen. Darüber hinaus muss die Tränke regelmäßig überprüft und immer wieder Plastikmüll eingesammelt werden.

Die Kooperation zwischen KGSE und Robustrinderverein hat Hamke angeregt. "Ich wollte erreichen, dass sich die Jugendlichen vor Ort mit der Natur beschäftigen", sagt Hamke. Die Schüler sind begeistert von dem Angebot. "Es macht einfach Spaß", sagen Alexander und Nils. "Wir wollten etwas mit Naturschutz und mit Tieren im Rahmen der gebundenen Freizeit machen. Deshalb war die Betreuung eine gute Idee", erklären Julia und Laila die Auswahl dieses Projekts. Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 05.04.2012

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