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"De Kellermüs ut Nordend" sind ein letztes Mal im Rampenlicht

 

"De Kellermüs ut Nordend" sind ein letztes Mal im Rampenlicht

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KLEIN NORDENDE. "Alles hat seine Zeit", da sind sich die Mitglieder der Theatergruppe "De Kellermüs ut Nordend" einig und haben beschlossen künftig keine größeren Theaterstücke mehr auf die Bühne zu bringen. "Für unser Alter gibt es kaum noch passende Stücke. Bevor die Zuschauer uns auslachen hören wir lieber auf", sind sich die Kellermüs einig.

"Een Leven naa Edda" von Wolfgang Bender heißt der letzte Einakter den Renate Schüssler, Renate Bartl, Ilona Bartl, Heimke Koebl, Henny Otto, Liesl Höllander begleitet von Karin Reimers und Lotti Sieck hinter den Kulissen aufführen. Dafür wird seit Wochen eifrig geprobt.

Am Sonnabend, 16. Februar, um 20 Uhr und am Sonntag, 17. Februar, um 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen, dürfen sich die Besucher in der Klein Nordender Bürgermeister-Hell-Halle auf ein witziges, manchmal nachdenkliches Stück freuen.

Zum Stück: Nach einem Krankenhausaufenthalt kommt die als "Hausdrache" verschriene Edda wieder nach Hause. Angeblich nur, um in aller Ruhe aus dem Leben zu scheiden. Ihre Halbschwester Hermine und ihr Ehemann Karl-Otto (K.O.) haben ihr diesen Wunsch schweren Herzens ermöglicht. Zu Hause hatte man sich nämlich schon auf ein Leben nach Edda eingerichtet. K.O. widmet sich der Malerei, Hermine ihrem Alfons und auch bei Postbote "Goofy" (Gutfried), der sein erstes Magengeschwür nach Edda benannt hat, hatte sich so etwas wie Entspannung eingestellt. Nach und nach wird klar: Es kommt alles ganz anders, denn die fast totgeglaubte Edda läuft wieder zu alter Höchstform auf. . .

Neben dem Einakter dürfen sich die Zuschauer auf weitere Überraschungen freuen. Karten für die Kellermüs-Aufführungen gibt es bei Renate Bartl (Liether Ring 55, Telefon (0 41 21) 9 37 44) und bei Henny Otto (Schulstraße 62, Telefon (0 41 21) 9 20 48). mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 04.02.2013

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