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Frivol und manchmal auch brutal

Wilhelm-Busch-Abend mit Rüdiger Wolff im Klein Nordender Töverhuus / Als Zugabe gab es Songs von Tucholsky und Kästner

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KLEIN NORDENDE Einen unvergesslichen kulturellen Höhepunkt bescherte Rüdiger Wolff mit seinem Wilhelm-Busch-Abend "Und die Moral von der Geschicht" den mehr als 70 Besuchern des Klein Nordender Töverhuus.

Das Publikum ließ sich schnell von Wolff in die Welt des Autors, Zeichners und Dichters Wilhelm Busch entführen. Mit selbst vertonten Gedichten, Lesungen und spannenden Erzählungen beleuchtete Wolff die vielen Facetten des Wilhelm Busch.
Dabei gelang es Wolff, dem Publikum mit seiner brillanten Erzählkunst einen abwechslungsreichen, manchmal frivolen, manchmal nachdenklichen oder aufgrund der Texte sogar "brutalen" Abend zu bescheren.
Seine außergewöhnliche Musikalität zeigte Wolff im Laufe des Abends unter anderem bei der Vertonung des Gedichtes "Individualität" als Swing bei der Unterlegung des "Lied eines Lumpen" mit rockmusikalischen Klängen.
Neben unbekannteren Titeln von Wilhelm Busch, durften an diesem Abend natürlich Gedichte wie "Die fromme Helene", Teile von "Max und Moritz" oder das bis heute zeitkritische Lied "Wie schad dass ich kein Pfaffe bin" nicht fehlen. Das Ende des "Wilhelm-Busch-Abends" war mit Wolffs eigenen Kompositionen "Tschüss" und der Ballade "Schlusschor" schließlich Höhe- und Schlusspunkt zugleich.
Als Zugaben zauberte Wolff den Tucholsky-Song "Wahre Liebe" und von Erich Kästner "Die sogenannten Klassefrauen" aus dem Ärmel und wurde mit sehr viel Applaus verabschiedet.

Aus den Elmshorner Nachrichten vom 03.03.2014

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