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Am Redder: So soll die neue Straße aussehen

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KLEIN NORDENDE Wie Soll die Straße "Am Redder" einmal aussehen? Über diese Frage wird in Klein Nordende seit langem diskutiert. Zwei Einwohnerversammlungen gab es bereits, jüngst suchte die Politik am 20. April im Rahmen eines Arbeitskreises erneut einen Konsens mit den Anwohnern. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung stand das Thema wieder auf der Tagesordnung. Und nach einer halbstündigen Unterbrechung wurden dann auch die Details der Straßen-Gestaltung verabschiedet.

Das Bauvorhaben unterteilten die Gemeindevertreter in drei Abschnitte. Während der Westteil des Redders einstimmig das Dorfparlament passierte, und im Ostteil lediglich der Bordstein Diskussionsbe darf bot, wurde über das Mittelstück lange und kontrovers gestritten. Lars van de Panne war es schließlich, der die wesentlichen Punkte zusammenfasste.

Der mittlere Abschnitt des Redders soll demnach gepflastert werden, es wird keinen Mittelteiler geben, die Fahrbahnbreite beträgt 4,75 Meter (4,15 Meter reine Fahrbahn und 60 Zentimeter Rasengittersteine). Geplant ist ein Grünstreifen als Abgrenzung zum Gehweg, der 1,50 Meter breit werden soll. Erhalten bleiben sollen die angedachten Parkplätze. Im Ostteil soll die Straße 6 Meter breit werden, wobei der Bürgersteig ohne Bordsteinkante geplant ist.

Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel sprach schon vor der Verkündung der Detail-Liste von einer "ganz schwierigen Geburt". Die Vorstellungen von Politik und Anwohnern seien "etwas auseinander gegangen". Rund 35 Haushalte liegen "Am Redder". Da die Hausbesitzer einen erheblichen Teil der Ausbaukosten aus eigener Tasche aufbringen müssen, ist die Bauausführung natürlich auch eine Geldfrage. So hätte die Mehrheit der Anwohner im Mittelteil der Straße wohl lieber eine Asphaltdecke gesehen. Doch die Politiker sprachen sich mehrheitlich für eine rote Pflasterung aus, weil sie durch diese optische Trennung hoffen, die Autofahrer einzubremsen zu können und die Kinder auf ihrem Weg zur Schule zu schützen. "Mit dem Beschluss, im Mittelteil des Redders eine breite, gepflasterte Lösung zu schaffen, haben die Gemeindevertreter klar gegen die Interessen fast aller Anlieger im Redder entschieden", moniert Anwohner Jürgen Möller. Diese Lösungsei "weder verkehrstechnisch nötig, versiegelt mehr Natur als notwendig und ist unnötig teuer". caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 02.05.2016

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