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So macht Erntedank richtig Spaß

Zahlreiche Besucher beim Ernteumzug / Interessante Stände auf der Erntemeile / Mahnende Worte vom Bürgermeister

en-011012aKLEIN NORDENDE. Das Wetter war prächtig, der Ernteumzug bunt, die Erntemeile hatte viele interessante Stände, das erste Klein Nordender Hunderennen war ein Publikumsmagnet - kurz: Das Klein Nordender Erntedankfest 2012 war ein großer Erfolg.

"Der Bürgermeister und seine Minister haben gerufen und alle machen mit", brachte es der Vorsitzende des Ortsbauernverbands Willi Ibels auf den Punkt. Ibels freute sich über das große Engagement aller Teilnehmer und Organisatoren und sagte: "Das fördert die Gemeinschaft. Wenn man erlebt, wie sich die Nachbarschaft trifft und gemeinsam wahre Kunstwerke für den Umzug erstellt, dann fehlen einem fast die Worte."

Diese "Kunstwerke" erlebten zahlreiche Klein Nordender, die sich am Straßenrand dem Umzug ansahen, hautnah. Die Landfrauen hatten ihre Fahrräder mit Blumen geschmückt, Henner und Astrid Aue transportierten die Erntekrone und die Kindergärten beteiligten sich ebenso am Umzug, wie der Betreuungsverein des Liether Moores, der Robustrinderverein, der Spielmannszug, die Jagdgenossenschaft und viele mehr. Über 40 Vereine, private Gruppen, Unternehmen und Kindergärten zogen durchs Dorf.

Ein absoluter Spaßfaktor war das erste Klein Nordender Hunderennen. Der Verein für Deutsche Schäferhunde hatte das Rennen auf die Beine gestellt. 37 Hunde und ihre Besitzer nahmen teil und Moderator Thorsten Scharre machte aus dem Rennen eine vergnügliche Veranstaltung. Scharre kommentierte augenzwinkernd die Größe der Hunde, die Abweichungen von der Rennstrecke, Familienläufe, stürzende Hundebesitzer und hatte immer wieder die Lacher auf seiner Seite. Ernstere Töne schlug Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel in seiner Rede an. Er mahnte einen achtsameren Umgang mit Lebensmitteln an und stellte die Herstellung von Biogas und - sprit aus Pflanzen in Frage. Abschließend plädierte der Bürgermeister für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und sagte: "Wer mit der Natur arbeitet, der weiß wofür er dankbar ist." mka

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aus den Elmshorner Nachrichten vom 01.10.2012

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