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Drachenfest ohne Wind

Drachenfest ohne Wind

Trotzdem gute Laune in Klein Nordende. Die richtige Lauftechnik war gefragt.

Klein Nordende (ne). Sonne, blauer Himmel - was braucht ein Drachenfest mehr? Wind! Der fehlte am Sonnabend auf der Koppel an der Sandhöhe völlig. Hin und wieder ein laues Lüftchen. Dabei hob aber kein kleiner oder großer Drachen ab. So wurde dieses Drachenfest zu einem wirklichen Familienfest: Jeder durfte mal laufen. Die Kids, Papa, Mama, Opa und Oma. "Schneller!" - "Gib' alles!", waren die meist gehörten Anfeuerungsrufe auf dem Feld.
Vergeblich mühte sich auch Markus Oppenkowski aus Elmshorn ab, um den Eulendrachen von Sohn Moritz (5) vom Erdboden auf die richtige Flugbahn zu bringen. "Wir wechseln uns immer ab", erklärte der Papa seine Lauftechnik. Grinsend fügte Moritz hinzu: "Dabei bin ich aber am schnellsten."
Eine Flautenpleite erlebte auch Tobias Stehr (7) aus Klein Nordende. Eine Tante hatte ihm vor drei Jahren aus Bau einen gelben Drachen mitgebracht. Ein sehr schönes Stück, handgefertigt und ganz leicht. Jetzt sollte er endlich mal das Fliegen lernen. Aber selbst dieser Edeldrachen stieg nur in die Luft, solange er im Lauf gezogen wurde.
Trotz der Flaute herrschte eine gute Stimmung. "Wir sind recht zufrieden", freute sich Siegfried Schulz vom ausrichtenden Familien-, Schul- und Kulturausschuss. Von den gesponserten Geschenken für alle selbstgebastelten Drachen sei nichts übrig geblieben.


Laufen war beim diesjährigen Klein Nordender Drachenfest
angesagt, um die Himmelsstürmer wenigstens für ein paar
Sekunden in die Luft zu bekommen. Foto: ne

aus den Elmshorner Nachrichten vom 15.10.2007

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