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Das neue Jahr in Klein Nordende


Am Sonntag, den 7. Januar 2007 ab 10.30 Uhr fand im Gemeindezentrum der traditionelle Neujahrsempfang statt. Punsch, Brezel und Schmalzbrote standen bereit. Für musikalische Umrahmung sorgte die Elmshorner Liebhaberkapelle. Für die Kinder war eine Kinderbetreuung eingerichtet. Gegen 11.00 Uhr hielt der Bürgermeister seine Neujahrsansprache.

Und dies alles lockte wieder viele Bürger in das Gemeindezentrum. Es waren diesmal schon so viele Besucher, dass der Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel für das nächste Jahr bereits einen Umzug in die Bürgermeister-Hell-Halle erwägt. Neben den traditionellen Neujahrsreden mit Rückblicken auf das vergangene und Ausblicken auf das neue Jahr, konnte auch jeder Besucher selbst noch mal einen bildlichen Rückblick auf das Jahr 2006 werfen. Der Dorfchronist Walter Froehlich hatte eine Auswahl seiner Fotografien aus dem Jahr 2006 im Gemeindezentrum ausgestellt.

Pressestimmen zum neuen Jahr in Klein Nordende:

Mehr Verständnis

Klein Nordende (ne). "Etwas mehr Verständnis im Umgang miteinander", wünschte sich der Klein Nordender Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. Für ihn ist der Start des Bebauungsplans 18 an der Lindenallee eines der wichtigen Ziele 2007. Gut 20 Bewerber interessieren sich für die zehn Bauplätze.
Sehr gut im Rennen liegen auch der Bau der Schutzhütten für Tagestouristen, die geplante Skater-Rampe sowie das Baumkataster, das Bäume nach Stamm- und Kronendurchmesser aufnehmen soll. Optimistisch sieht Schinckel der Umsetzung der Konzepte zur Verkehrsberuhigung in der Dorfstraße und im Liether Moor entgegen.
Wünschenswert wäre, dass 2007 die gerichtliche Klärung der Kostenaufteilung aus dem Baustopp der Heil-Halle zumindest angeschoben werde.
Dann müsse 2007 auch die Grundschule endlich ein Lehrerzimmer und die Schulleiterin ein Büro bekommen.
Erstrebenswert sei auch die Verwirklichung des Flächennutzungsplanes. Darin ist in einem Sondernutzungsgebiet an der Dorfstraße gegenüber dem Töverhuus für 2008 ein neues Dorfzentrum mit seniorengerechten Wohnungen geplant.
Schinkel blickt auch schon auf den Wahlkampf für die Kommunalwahlen im Frühjahr 2008. "Ich hoffe auf einen fairen Umgang der Parteien miteinander", so Schinckel.

(Blickpunkt, 10.01.2007)


"Die Ziegelei bietet einen traurigen Anblick"

Bürgermeister Schinckel mit Rück- und Ausblick beim Neujahrsempfang


Dicht an dicht versammelten sich die Gäste auf dem
Neujahrsempfang im Gemeindezentrum.

(Klein Nordende/su) Kulturausschussvorsitzender Hartwig Sievers begrüßte am vergangenen Sonntag, zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie viele Gäste im dicht an dicht gefüllten Gemeindezentrum, Dorfstraße, zum traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde. Als erster Redner des Tages stellte er heraus, dass der Gemeindekalender für das Jahr 2007 genau 244 Termine umfasst und schickte einen herzlichen Dank an die Musikfreunde der Elmshorner Liebhaberkapelle, die bereits seit 25 Jahren für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorge.
Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel machte in seiner Neujahrsansprache zunächst einen Streifzug durch die große Weltpolitik, bis er, hinunterprojiziert über deutsche und landespolitische Themen, bei der Arbeit in der eigenen Gemeinde angelangt war. Sein Rückblick mahnte als globales Problem unter anderem die bevorstehende Klimakatastrophe angesichts kaum mehr stattfindender Winter an. Auf europäischer Ebene betonte Schinckel, dass es in Deutschland immer noch viele Stimmen gäbe, die den Euro nicht als ihre liebste Währung sähen, stellte aber auch nachdrücklich klar, dass man der Europäischen Union auch dankbar sein müsse, gäbe es doch hierzulande "Gott sei Dank keine Kriege mehr."
Nach einem Rückblick auf das "deutsche Sommermärchen" 2006 zog Schinckel auch für die Gemeinde zurückblickend ein positives Fazit. Einem Finanzdefizit von 129.500 Euro von vor einem Jahr stünde heute ein ausgeglichener Haushalt gegenüber. Dabei habe man Steuern und Abgaben nicht verändert. Einer in anderen Gemeinden diskutierten Hundesteuererhöhung erteilte Schinckel eine Absage: "Damit den Haushalt sanieren zu wollen, das kann doch wohl der Weg nicht sein." In seiner Rede ging er auch auf die Themen des Bauausschusses der Gemeinde ein. Er freute sich über die Fertigstellung des Wohngebiets Tannengrund, 627 und gab bekannt, dass sich im B-Plan 18 Lindenallee/B431 Bodenproben als unbedenklich herausgestellt haben. Allerdings teilte Schinckel als neueste Botschaft aus Itzehoe ebenfalls mit, dass eine Anbindung des Gebiets an die Bundesstraße 431 vom Bauamt dort untersagt wurde. "Sorgen mache ihm auch der traurige Anblick der abgebrochenen Ziegelei", so der Bürgermeister weiter. "Es wird sich wohl kein Investor dafür finden", bleibt dazu seine ernüchternde Feststellung.
Doch "nichts hat das Dorf im vergangenen Jahr so sehr bewegt, wie die Sperrung der Dorfstraße", führte Schinckel weiter aus, stellte aber auch fest: "Die Gasleitungenmüssen ausgetauscht werden." Für Ende Februar konnte er das Ende der Arbeiten vermelden. "Dagegen wird 2007 bautechnisch ein ruhiges Jahr", versprach er schmunzelnd.

(Holsteiner Allgemeine Zeitung 10.01.2007)


Rosen für die "Liebhaber"

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Klein Nordende spielte die Liebhaber-Kapelle zum 25. Mal

Die Gäste beim
Klein Nordender
Neujahrsempfang
ließen sich gern
das Glas füllen.
Traditionell gab
es Punsch mit
Schmalzbroten
und Brezeln.
Foto: Gerd Nelaimischkies

Klein Nordende (ne). Speelwark-Rosen gab es beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum nicht nur für jede Besucherin, sondern auch für die Mitglieder der Liebhaber-Kapelle. "Unter Leitung von Harald Lippert spielten die Musiker zum 25. Mal bei einem Neujahrsempfang in Klein Nordende auf", gratulierte Kulturchef Hartwig Sievers.
Zum Empfang am gestrigen Sonntag gab es Punsch zu Schmalzbroten und Brezeln sowie den neuen Veranstaltungskalender für 2007. 244 Veranstaltung seien darin vermerkt, so Hartwig Sievers, der zusammen mit dem Team des Kulturausschusses das Treffen vorbereitet hatte.
"Wir sind raus aus dem Tal der Tränen der Vorjahre", sagte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel zu den Besuchern im vollen Gemeindezentrum, darunter Gäste aus der Partnergemeinde Zempin. Steuermäßig werde sich 2007 für die Bürger des Dorfes nichts ändern.
Das junge Jahr sei in der Gemeinde gut angelaufen. Für die Gartenarbeiten sei eine neue Firma engagiert worden, und im Zentrum des Wendehammers im Tanneneck hätten sich die Anwohner nach Eiche, Tanne und Rotbuche nun auf eine Blutbuche geeinigt. Das, wie so manche andere positive Entwicklungen im Dorf auch, lasse auf ein gutes Gelingen in diesem Jahr hoffen.
Weniger erfreulich seien die geplanten Schmutzwasserbehälter im Liether Moor. Sonst gebe es schon bei kleinen Bauten im Landschaftsschutzgebiet Auflagen ohne Ende. Merkwürdig, so Hans-Barthold Schinckel, dass diese beiden Riesen-Behälter dann dort entstehen dürfen.

(Elmshorner Nachrichten 08.01.2007)

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