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Grundschule im Gemeindezentrum

20090605_Bild1.jpg(ow) Über einen rundum gelungenen Grillabend mit anschließender Übernachtung freuten sich am 5./6. Juni die Schüler, Geschwister, Eltern und Lehrer der Lerngruppe 6 der Grundschule Klein Nordende-Lieth. Der Plan für ein solches Event reifte bereits eine ganze Weile in den Köpfen der organisationsfreudigen Eltern und wurde wiederholt beim Elternstammtisch andiskutiert. Eine Elternversammlung brachte dann den Durchbruch. Schnell fand sich ein Orgateam für das Klassenfest.

Zunächst etwas schwierig gestaltete sich die Suche nach einer geeigneten Herberge für die geplante Übernachtung. Die Schule selbst hätte zwar im Prinzip einen Raum dafür gehabt, doch dieser ist zurzeit gesperrt und außerdem sollte das Fest ja bewusst privaten Charakter haben. Da half die Gemeinde Klein Nordende gern aus und ermöglichte die Unterbringung im Gemeindesaal. Wo tags darauf die Wahl des Europaparlaments stattfinden sollte, bekamen Kinder und Betreuer jeweils einen Raum "zugeteilt".

Der Wettergott spielte mit und sorgte für einen trockenen, meist sogar sonnigen Abend. Der Grillplatz der Gemeinde durfte nach Herzenslust genutzt werden und so brachte sich jede Familie etwas Leckeres mit. Dass nebenbei noch der Spielmannzug für musikalische Untermalung sorgte, wirkte beinahe wie geplant. Man klönte und spielte, bis sich die Familienangehörigen langsam wieder verabschiedeten.

Jetzt begann der kritische Teil: Einundzwanzig Kinder waren plötzlich auf sich allein gestellt. Nur noch eine Handvoll Erwachsene blieben vor Ort. Aber bevor dieser Handvoll der Garaus gemacht werden konnte, war ein Schatz zu suchen. Und weil es bereits dämmerte musste man dazu eine Taschenlampe mit in den Wald nehmen.

Unerschrocken lösten die kleinen Helden jedes Rätsel unterwegs und konnten schließlich den sagenumwobenen und märchenhaften Goldbärenschatz von Klein Nordende heben. Da der Grill inzwischen abgekühlt war, wurden die possierlichen kleinen Bärchen zum Schlafsaal verfrachtet und dort einfach roh verputzt.

Dann kam der brenzlige Teil: Würden sich die kleinen Abenteurer nach dem Wildbret noch die Zähne putzen?? Die Handvoll Eltern staunten nicht schlecht: Sie würden!

Nach einer Gutenachtgeschichte für alle (Frau J. hatte freundlicherweise das Buch "Die Ente und die Eule" in ausreichender Anzahl mitgebracht) war der Abend vorbei und einer nach dem anderen verabschiedete sich ins Land der Träume. Nur die Betreuer schoben noch eine Weile Wache und brachen dann auch erschöpft auf ihren Isomatten zusammen.

Am nächsten Morgen ging alles sehr schnell. Kaum war der erste wach, waren es alle. Und alle hatten Hunger. Hunger? HUNGER. HUUUNGEEEER!

Eine Delegation machte sich zum Bäcker auf und kam mit einem Bollerwagen voll Brötchen zurück. Hm, lecker. Aufschnitt fand sich im Kühlschrank, Nutella und Marmelade in der Küche. Milch und Kakao wurden gebracht. Schwuppdiwupp war das Frühstück fertig und Hastdunichtgesehen war es auch schon wieder weg. Um 8:30 war die Übernachtung wie geplant zu Ende. Jeder hat ein wenig aufgeräumt und schon war alles wieder so wie vorher. Beinahe jedenfalls. Etwas war anders: Die Kinder und die Eltern und vielleicht ein wenig auch die Lehrer.

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