Tolle Atmosphäre für Tänzer beim Sparkassen-Pokal

33 Paare bei Wettbewerben des Tanz-Turnier-Club (TTC) Elmshorn in Klein Nordende

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(Klein Nordende/mm) Es war ein weiterer Höhepunkt zum 65-jährigen Bestehen des Tanz-Tumier-Clubs (TTC) Elmshorn und verlief zur vollsten Zufriedenheit der Veranstalter. 33 Paare der Senioren Sonderklassen II, III und IV tanzten bei den Turnieren um den Sparkassen-Pokal in der Bürgermeister-Hell-Halle in Klein Nordende. „Die Turniere sind immer ein Garant für gute Paare, viele Zuschauer und tolle Atmosphäre“, so die TTC-Pressesprecherin über eine gelungene Veranstaltung, durch die Heiko Schwerin vom TTC souverän als Turnierleiter führte.

Als bestes Paar des TTC erreichten Hermann und Gisela Schmidt Platz neun in der Senioren Sonderklasse IV, Werner und Christel Fiebelkom kamen auf Rang 15, Werner und Renate Horst auf Rang 17. Den Sieg sicherten sich Siegfried und Rosemarie Lutz vom TSZ Braunschweig.

Auch in der Senioren Sonderklasse III hatte mit Thomas und Christine Voß aus Kiel ein auswärtiges Paar die Nase vom. Die Farben des Kreises Pinneberg verteidigten Berthold und Astrid Kröger erfolgreich. Das Paar von der TSG der TSA Pinneberg tanzte auf Rang zwei.

In der Senioren Sonderklasse II nahmen Norbert Jäger und Christine Jäger-Eberhardt den Siegerpokal mit nach Berlin. Andreas und Patricia Gilles vom TGC Schwarz-Rot Elmshorn erreichten hier den fünften Rang.

aus der Holsteiner Allgemeinen vom 22.02.2017

Trommelzauber-Projekt: Aufführung am Freitag

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KLEIN NORDENDE Grundschule Klein Nordende-Lieth hat mit „Trommelzauber“ ein kleines Stück Afrika in die Bürgermeister-Hell-Halle geholt. Die Schüler und Lehrer beschäftigten sich im Laufe ihrer Projektwoche mit dem afrikanischen Kontinent. Reiseberichte und Geschichten wurden gesehen und gehört, Lieder und Tänze gelernt und vor allem wurde getrommelt.

Trommelzauberer Ababacar „Baba“ Coly hatte unzählige afrikanischen Djembe-Trommeln im Gepäck und übte mit den Kindern das Musiktheaterstück „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ ein.

Lehrerin Ruth Mergel ist von dem Projekt begeistert und beschreibt die besondere Atmosphäre in der Sporthalle. „Baba“ reißt die Kinder von Anfang an mit, bringt ihnen zunächst einfache Trommelrhythmen bei. „Es ist ein unglaublich tolles Erlebnis, wenn alle Kinder gemeinsam trommeln. Inklusion und Integration werden optimal umgesetzt“, so Mergel. Im Laufe der Projektwoche studieren die Schüler gemeinsam mit „Baba“ Tänze, Lieder und weitere Trommelrhythmen ein. Die verschiedenen Klassen werden in Gruppen eingeteilt, die die Kinder auf der Suche nach der Zaubertrommel begleiten. „Die Musik, die Geschichte und das Trommeln verbinden sich zu einer Geschichte um Gemeinsamkeit, das Miteinander von Menschen, Tieren und Natur“, so Mergel.

Am Freitagnachmittag zeigen die Schulkinder dann in zwei Vorstellungen für Eltern, Freunde und Verwandte, was sie im Laufe der Woche gelernt haben und geben so ein wenig von der besonderen Atmosphäre des gemeinsamen Trommeins weiter. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.02.2017

Jugendwehr mischt kräftig mit

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KLEIN NORDENDE Die Jugendfeuerwehr Klein Nordende ist eine selbstbewusste, zielstrebige Trappe. Das wurde dem Klein Nordender Feuerwehmachwuchs im Laufe ihrer Hauptversammlung gleich mehrfach bescheinigt. Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel, der Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Alfred Pagelkopf und mehrere aktive Klein Nordender Kameraden lobten die Jugendlichen und den professionellen Verlauf der Versammlung. Der scheidende Jugendgrappenleiter Leif Weers ließ gemeinsam mit Schriftführer Nick Halfpap das Jahr 2016 Revue passieren.

Insgesamt 15 Dienste und zwölf Sonderdienste absolvierte der Feuerwehmachwuchs. Hinzu kamen Veranstaltungen des Fördervereins, die von Seiten der Jugendwehr unterstützt wurden, Gemeinschaftsübungen, Zeltlager und eine Kanufahrt mit allen Mitgliedern der „Mar-Gee“. Anschließend standen die obligatorischen Neuwahlen des Vorstandes der Jugendfeuerwehr auf dem Programm. Dabei hatte der alte, neue, einstimmig wieder gewählte Kassenwart Till Diercks die Lacher auf seiner Seite: „Eine Jugendfeuerwehr ohne einen Kassenwart mit dem Nachnamen Diercks ist nicht vorstellbar“, kommentierten die Kameraden. mka

INFO WAHLEN

Jugendgruppenleiter: Jannes Lütje; StellvertretenderJugendgruppenleiter: Robin Hagemann; Kassenwart: Till Diercks; Schriftführer: Nick Halfpap

aus den Elmshorner Nachrichten vom 14.02.2017

Fulminante Titelkämpfe in den Latein-Tänzen

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(Klein Nordende/rs) Heiße Rhythmen und Emotionen gab's bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der Latein-Sektionen in der Klein Nordender Bürgermeister-Hell-Halle.

Paare aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern suchten auf Einladung des TTC Elmshorn ihre Landesmeister. Klar, dass sich diese Show viele Zuschauer nicht entgehen lassen wollten.
Bestes Paar der A-Klasse aus dem Kreis Pinneberg und Zweite im Gesamtklassement wurden Nikita Goncharov und Alina Siranya Muschalik vom VfL Pinneberg.

Die Latein-S-Klasse gewannen erwartungsgemäß Cseke Zsolt Sandor und Malika Dzumaev vom Grün-Gold-Club Bremen. Für eine außergewöhnliche Einlage sorgte der junge Mats Reumann vom TTC Elmshorn mit seinem „Animation Dance“.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 11.02.2017

Anwohner in Sorge: Schwere Lkw auf dem Ziegeleiweg?

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(Klein Nordende/rs) Peter Großcurth will nicht warten, bis Fakten geschaffen sind. Der Anlieger des Rotenlehm schlägt in einem Schreiben an Politiker und Verwaltung vonKlein Nordende Alarm.

Seine Sorge: Wenn das geplante Gewerbegebiet auf dem Gelände der alten Ziegelei kommt, könnten schwere Lkw den Ziegeleiweg zerfahren. Schon heute würde die Bankette im Begegnungsverkehr leiden. Die Zeche für Sanierung oder Ausbau, warnt er, würden am Ende womöglich Anlieger oder Gemeinde zahlen. Da am Ziegeleiweg nur eine gute Handvoll Anheger wohnten, würden Straßenausbaubeiträge für diese zu „astronomischen Summen“ führen. „Ob der Investor bereit ist, für sein neues Baugebiet derartig hohe Kosten zu übernehmen, kann ich mir nicht vorstellen“, schreibt Großcurth.

Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel sagt: „Ich nehme die Bedenken durchaus ernst.“ Er sieht die Lage aber weniger problematisch, rechnet nicht mit starkem Schwerlastverkehr auf dem Ziegeleiweg. Das Gebiet sei für Kleingewerbe, etwa für Maler oder Dachdecker, vorgesehen. Mehrere Klein Nordender Firmen hätten Bedarf angemeldet. Für eine große Spedition beispielsweise sei kein Platz. Das ließen die Schnitte von rund 1300 Quadratmetern der maximal sieben Grundstücke nicht zu.

haz 110217bWürde die Straßenausbausatzung angelegt, kämen auf die elf oder zwölf Anheger des kilometerlangen Wegs sechsstellige Summen zu. „Das werden wir nicht machen“, sagt Schinckel. Der Ziegeleiweg müsse ohnehin in absehbarer Zeit eine neue Decke erhalten. „Dafür leisten wir Zahlungen an den Wegeunterhaltungsverband. Das geht ohne Anhegerbeiträge über die Bühne“, erklärt der Bürgermeister.

Welche Firmen sich letztlich in dem im F-Plan als Gewerbegebiet ausgewiesenen Areal ansiedelten, sei jedoch Sache des Investors, räumt Schinckel ein. Die Zusammenarbeit mit diesem sei bisher aber gut. Dass Anwohner heber möchten, dass alles wie bisher bleibe, könne er verstehen, so Schinckel. Mit den Grundstücksgrößen habe die Gemeinde aber bereits vorgebaut. Und dann bleibe der Gemeinde auch die Möglichkeit, die Tonnage für den Weg auf 7,5 Tonnen zu beschränken.

Großcurth beruhigt das nicht. Als Lärmschutz sei eine elf Meter hohe Halle geplant, „ich kann mir nur schwer vorstehen, dass die mit einem 7,5 Tonner bestückt wird“, sagt er.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 11.02.2017