500 Gäste tanzen mit der Feuerwehr in den Frühling

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KLEIN NORDENDE Die Stimmung während des Frühlingsballs der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende hätte besser nicht sein können. Doch zwei Dinge freuten Wehrführer Martin Höppner, der pünktlich zur Eröffnung des diesjährigen Balls rund 500 Gäste in der Bürgermeister-Hell-Halle begrüßen konnte, ganz besonders: „Zum einen ist das die gute Mischung aus jungem und älterem Publikum, die hier Seite an Seite die Nacht durch feiern.“ An diesem Erfolg hatten nicht zuletzt die Band „Metro Lounge“ und Kult-DJ Hauke Hastig einen großen Anteil, die es hervorragend verstanden, für das bunt gemischte Publikum „den richtigen Ton“ anzuschlagen.

„Und zweitens, dass wir auch viele Kameradinnen und Kameraden von Feuerwehren aus der Umgebung, aber auch mit etwas längerer Anreise begrüßen konnten“, so Höppner weiter, „Hier entsteht so langsam eine ganz neue Kultur der Feuerwehrbälle, in der man als Feuerwehrangehöriger auch mal ein Stück fährt, um einen neuen Ball auszuprobieren und zu besuchen“. In den Tanzpausen war es dann vor allem das Personal des „Turnerheims“, das hinter dem Tresen ordentlich ins Schwitzen kam und im Akkord das feierfreudige Publikum mit warmen Snacks und kalten Getränken versorgte.

Auch für die Klein Nordender Blauröcke hatte sich der Aufwand, die Sporthalle in einen Festsaal zu verwandeln, gelohnt: Erst neun Stunden nach Beginn des Balls gingen die Lichter in der Halle endgültig aus. kst

aus den Elmshorner Nachrichten vom 22.03.2017

Gute Stimmung bei Nordender Landfrauen

KLEIN NORDENDE „Wo ist das Jahr nur geblieben?“, fragte die Schriftführerin des Landfrauenvereins Nordende und Umgebung, Ulrike Rösch, während der Hauptversammlung. „612 Landfrauen besuchten im Vorjahr 15 Veranstaltungen“, fasste Rösch die Aktivitäten zusammen, die von einer Ausfahrt nach Regensburg über einen Vortrag rund um Fischmahlzeiten bis zum Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg reichten. „Das schönste Kompliment ist es, wenn die Landfrauen uns später sagen, dass sie das nächste Mal lieber mitkommen, als einen Termin zu verpassen“, so die Schriftführerin.

en 170317Die erste Vorsitzende der Landfrauen Martina Kleinwort blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2016 zurück. Sie berichtete von den Einsätzen der Vorstandsmitglieder auf Kreis- und Landesebene. Wie gut die Stimmung bei den Landfrauen ist, zeigte sich spätestens beim Tagesordnungspunkt Wahlen. Die erste Vorsitzende Martina Kleinwort wurde ebenso einstimmig in ihrem Amt bestätigt, wie die stellvertretende Vorsitzende Elke Laßmann und die neue Beisitzerin Gunda Hüllmann. Ohne Gegenstimmen wurde auch die Beitragsanpassung auf 30 Euro pro Jahr je Landfrau von den Anwesenden beschlossen. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.03.2017

Umbruch in Klein Nordende

FUSSBALL SV Lieth hält trotz einer Abmeldung sowie zahlreicher Wechsel im Jugendbereich weiter am Frauenfußball fest

KLEIN NORDENDE Heinrich Meißner hatte in den vergangenen Monaten einige schlechte Nachrichten zu verdauen. Erst brach dem Obmann für Frauen- und Mädchen-Fußball bei der SV Lieth das komplette Frauenteam weg, dann verabschiedeten sich auch noch zahlreiche C-Juniorinnen samt Betreuerstab zu Union Tornesch (wir berichteten). Zweifelsohne schwere Schläge für den Frauenfußball in Klein Nordende.

Übrig geblieben sind drei Mädchenteams, eines in der B-, eines in der C- sowie eines
in der E-Jugend. „Das war so nicht zu erwarten“, hatte Meißner insbesondere die Nachricht von der Abmeldung der Bezirksliga-Frauen, die sich erst im Sommer 2015 neu formiert hatten, kalt erwischt. „Differenzen hinsichtlich der Einstellung“, habe das Team laut Meißner im Dezember vergangenen Jahres zu diesem Entschluss gebracht. Nicht mehr alle hätten leistungsorientiert gedacht. Darunter litten dann Trainingseifer und sportlicher Ehrgeiz in den Spielen selbst. „Dass das Team nicht mehr funktioniert, haben mir die Trainer so konkret aber nicht vermittelt“, begründet Meißner seine Verwunderung über den Rückzug.

Erste Warnzeichen gab es aber bereits im Oktober: Da verkündete das Trainerteam Karsten Pape und Hauke Schmidt seinen Abschied zum Ende der Hinrunde. „Sie wollten keine reinen Hütchenaufsteller mehr sein“, zeigt Meißner jedoch Verständnis für die beiden Übungsleiter. Auf der Suche nach einem Nachfolger wurde Meißner zunächst bei Erik Lohse, der bereits für einige Elmshomer Clubs tätig war, fündig. Zur Vorstellung des neuen Coaches sei es jedoch nicht mehr gekommen. Kurz zuvor habe das Team seinen Rückzug erklärt.

Stattdessen hat Lohse einen anderen freigewordenen Posten bei der SV Lieth übernommen: den des C-Jugend-Trainers. Gemeinsam mit Tochter Anneke, hütet zudem das Tor bei den Frauen des FC Elmshorn, soll er vor allem die Basis für den Aufbau eines künftigen Liether Frauenteams schaffen. „Das ist unser langfristiges Ziel“, hält Meißner trotz der jüngsten Rückschläge am Frauenfußball am Butterberg fest.

So sollen die jetzigen B-Mädchen, als Spielgemeinschaft mit Holsatia im EMTV aktuell Tabellendritter in der 7er-Kreisklasse 13, an den Erwachsenenbereich herangeführt werden und dort - so der Wunsch des Obmanns - gemeinsam mit einigen Liether Ex-Spielerinnen, die aktuell pausieren, ein neues Team bilden. Eines, das länger als anderthalb Jahre bestehen bleiben soll. pax

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.03.2017

Betreuungsverein kümmert sich um 100 Hektar im Liether Moor

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KLEIN NORDENDE Das Liether Moor ist 2016 um einige Attraktionen reicher geworden. Der Betreuungsverein Liether Moor hat im Laufe des vergangenen Jahres eine Waldapotheke angelegt, den Naturlehrpfad gemeinsam mit der Gemeinde Klein Nordende und weiteren Vereinen auf den Weg gebracht, diverse Nistkästen für heimische Vögel kontrolliert und mit Schulkindern zusammen gearbeitet.

In seinem Bericht beleuchtete der Vorsitzende Martin Röseke während der Hauptversammlung die vielfältigen Aktivitäten. 162 Mitglieder zählt der Verein zurzeit, betreut werden rund hundert Hektar Fläche im Liether Moor. Davon befinden sich rund 32,2 Hektar im Eigentum des Betreuungsvereins. Ein Teil dieser Fläche wird extensiv bewirtschaftet, andere Bereiche wurden mit Laubbäumen aufgeforstet oder ganz der Natur überlassen.

Röseke berichtete von der Zusammenarbeit in Sachen Umweltbildung mit der Tor-nescher Klaus-Groth-Schule und der Grundschule Klein Nordende-Lieth. Auch die deutlich verbesserte Zusammenarbeit mit dem Robustrinderverein hob er hervor. Besonders zeitintensiv sei die Kontrolle der rund hundert Nistkästen, die unter anderem von Eulen, Meisen, Haussperling und Fledermäusen belegt würden.

Die Wahlen gingen zügig über die Bühne, da alle Amtsinhaber für eine Wiederwahl zur Verfügung standen. Gewählt wurden der zweite Vorsitzende Jörg Bendmann, Kassenwartin Renate Huckfeld sowie die Beisitzer Siegfried Schultz und Hans Mann.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 10.03.2017

Projektwoche mit Zauhertrommeln und ganz viel Fantasie

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KLEIN NORDENDE Das war der Höhepunkt einer spannenden Projektwoche: die Aufführung des Musicals „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ in der Bürgermeister-Hell-Halle (Foto). Vier Tage lang hatten für Schüler und Lehrer der Grundschule Klein Nordende-Lieth Trommeln, Basteln, Singen und das Lernen der Lieder des Musicals im Vordergrund gestanden. Gruppenweise oder mit der ganzen Schule übte Trommelzauberer Ababacar „Baba“ Coly die Rhythmen, die Lieder und die Bewegungen des Musicals. Begeistert trommelten die verschiedenen Gruppen, bastelten ihre Kostüme und übten ihre Liedtexte. Diese Begeisterung übertrug sich am letzten Tag der Projektwoche auf die Zuschauer. Während der Generalprobe freuten sich die Kindergartenkinder über die fröhliche und nachdenkliche Aufführung, bevor am Nachmittag Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte in den gleichen Genuss kamen.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 07.03.2017