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„Schön, dass Ihr alle hier seid, Welcome!“

Volles Haus in Klein Nordende / Bürgermeister Schinckel dankt Integrations-Team

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(Klein Nordende/rs) Es war rappelvoll beim Neujahrsempfang in der Klein Nordender Bürgermeister-Hell-Halle. Mehr als 250 Besucher waren gekommen, darunter die 44 Flüchtlinge im Ort. Diese hatten als Dank für die Einladung und die herzliche Aufnahme in der Gemeinde für die Anwesenden zahlreiche Kuchen gebacken.

„Schön dass Ihr alle hier seid, Welcome!“, haz 180117abegrüßte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel die Gäste bewusst international. Zugleich richtete er seinen großen Dank an Ulrike Weers, die Vorsitzende des Sozialausschusses, und ihr Integrationsteam. „Man kann Eure Arbeit nicht hoch genug einschätzen.“

Die Bilder aus Aleppo machten ihn „traurig und wütend“. Schinckel: „Wir können nur hoffen, dass die Mächtigen der Welt endlich zur Besinnung kommen.“

Mahnende Worte richtete er auch an SSW und Grüne in Kiel. Der Vorschlag nach größeren Verwaltungseinheiten würde „das Ende der dörflichen Struktur bedeuten“. Schinckel wiederholte zudem seine Forderung nach Senkung der Kreisumlage. 2016 habe Klein Nordende noch einmal 72.000 Euro mehr dafür zahlen müssen -1,3 Millionen Euro insgesamt.

Dass er unbequem sein kann, wenn es um die Belange seiner Gemeinde geht, hatte Schinckel im vorigen Jahr gezeigt. Da hatte er die Abteilungen der Kreisverwaltung, mit denen die Gemeinde häufiger zu tun hatte, deutlich benotet. Teilweise sogar mit Note 6 - ungenügend. Die gab's diesmal erneut. Für das Amt, dass für die Genehmigung von Gewerbegebieten zuständig ist. „Wir möchten eines ausweisen“, so der Bürgermeister. Vor einem Jahr habe sich ein Mitarbeiter beim Kreis darum kümmern wollen, seither habe er nichts wieder gehört. „Wieder 6“, so Schinckel. Völlig überrascht habe ihn hingegen ein Anruf der Baubehörde. Die habe im letzten Jahr eine 4 - 5 erhalten. Dort meldete sich daraufhin ein Verantwortlicher mit der Frage: „Was können wir besser machen?“ Es habe ein Gespräch gegeben, „dann seien mehrere Sachen ruckzuck umgesetzt worden.

Viel Porzellan, sagte Schinckel, sei bei der Sanierung des Redder zerschlagen worden, weil dort die Straßenausbausatzung angewandt werden musste. „Das ist eine Muss-Bestimmung.“ Etliche Politiker, quer durch die Parteien, hätten gesagt, so wollten sie nicht mehr Weiterarbeiten, würden nicht mehr kandidieren. „Das tut mir sehr Leid“, so Schinckel. Er hofft dennoch: „Scherben muss man kitten“, sagt er.

Das Dorfjubiläum

(Klein Nordende/rs) In diesem Jahr feiert Klein Nordende sein 150-jähriges Bestehen. Ein gefühltes Jubiläum. Denn ob der Ort, „wie wir ihn heute kennen“, tatsächlich 1867 gegründet worden sei, wisse keiner, erklärte der Kulturausschussvorsitzende Andreas Kamin. In das Jahr fällt allerdings die Preußische Landreform.
Den Jubiläumsauftakt bildete bereits der Neujahrsempfang, auf dem etliche historische Bilder des früheren Gemeindevertreters Claudius Schütt gezeigt wurden. Ein großes Fest ist mit dem Em-tedankumzug im September geplant, bei dem auch historische Szenen gezeigt werden sollen. Dafür werden noch Schauspieler gesucht.

 

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Schwarze Zahlen erwartet

(Klein Nordende/rs) Die nähere finanzielle Zukunft für Klein Nordende sieht gut aus. Der Kämmerer erwartet laut Schinckel für 2017 und 2018 jeweils schwarze Zahlen.

Die Wende im Hallen-Streit?

(Klein Nordende/rs) Im seit 2003 (!) währenden Streit um die Kostenübernahme für Baumängel bei der Errichtung der Bürgermeister-Hell-Halle zeichnet sich ein Lichtstreif am Horizont ab.

Die Gemeinde sucht nach jahrelangem Gerichtsverfahren das Gespräch mit dem Architekten, hat diesen angeschrieben und strebt einen Vergleich an. Der Adressat scheint nicht grundsätzlich abgeneigt. Schinckel hofft auf ein Agreement: „Wer weiß, wann die deutsche Gerichtsbarkeit zu einem Ergebnis kommt, in 30, 40 Jahren? Ich weiß es nicht.“

 

 

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 18.01.2017

 

 

 

 

Der Traum von schwarzen Zahlen

NEUJAHRSEMPFANG Mit Kindergartenerweiterung und Breitbandausbau blickt Klein Nordende zurück auf ein erfolgreiches Jahr

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KLEIN NORDENDE Wenn die Gemeinde Klein Nordende zum Neujahrsempfang bittet, stößt die Bürgermeister-Hell-Halle stets an ihre Kapazitätsgrenzen. Über 250 Gäste konnte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel begrüßen. Entsprechend gut gelaunt trat Schinckel ans Mikrophon - um sogleich auf jene Themen zu sprechen zu kommen, die Klein Nordende im vergangenen Jahr bewegten. 44 Flüchtlinge lebten derzeit in der Gemeinde, empfangen würden sie von Ulrike Weers und ihrem Will-kommens-Team, dessen Arbeit man „nicht hoch genug einschätzen“ könne, so Schinckel.

Gern gesenkt sehen würde der Bürgermeister die Kreisumlage. Rund 1,3 Millionen müsste Klein Nordende derzeit ins Portemonnaie des Kreises abführen. 72 000 Euro mehr als ein Jahr zuvor. „Eine Senkung könnte den Kommunen richtig helfen.“ Und machbar wäre sie angesichts eines Kreisüberschusses von „angeblich 15 Millionen Euro“ auch. Doch trotz einer chronisch leeren Gemeindekasse hätten in Klein Nordende 2016 wieder etliche Projekte abgeschlossen werden können, so beispielsweise der Kindergarten-Anbau oder der Schulcontainer, der nun neben dem Gemeindezentrum steht. 2017 würde der Breitbandausbau in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband weiter vorangetrieben. 2018 hofft Schinckel dann, „dass wir ein schnelleres Internet haben werden und auch die Außenbereiche versorgt sind“.

Eher langsam gehe es beim Gewerbegebiet Alte Ziegelei voran. Lärmschutz- und Bodengutachten hätten ihre Zeit gebraucht, nun sei die Regenwasserentsorgung zu klären (wir berichteten). Das Projekt gestalte sich insgesamt „sehr langwierig“. Geplant sei für 2017 auch ein Wohnbaugebiet mit 17 Einheiten. Der Platz werde dringend benötigt, versicherte Klein Nordendes Bürgermeister. Ihm lägen zurzeit 65 Bauanfragen vor, davon gut die Hälfte von Bürgern aus dem Dorf. Wobei der Begriff Dorf kaum noch passt: Mit seinen aktuell 3419 Bürgern nähert sich Klein Nordende allmählich städtischen Maßen an. Weil es momentan aber kaum Baumöglichkeiten gebe, sei die Einwohnerzahl im vergangenen Jahr um fünf zurückgegangen.

Kurz vor seiner Vollendung stehe der Naturlehrpfad im Liether Moor, sagte Schinckel. Im Frühjahr sollen die Infotafeln montiert werden. „Licht am Ende des Tunnels“ gebe es auch in Sachen Hundewiesen, für die nun ein Grundstück in Aussicht stehe. „Viel Porzellan“ sei beim Redder-Ausbau zerbrochen worden. Generell gelte: „Überall, wo die Straßenbausatzung Anwendung findet, ist es nicht einfach.“ Werden Bürger für den Straßenausbau zur Kasse gebeten, ist Ärger vorprogrammiert. Besser sehe es in Sachen Hallenprozess aus. Seit fast 15 Jahren wird um die Bürgermeister-Hell-Halle vor Gericht gerungen. Nun könnte sich ein Vergleich anbahnen.

Ebenso erfreulich: Nach finanziell schweren Jahren darf Klein Nordende langsam wieder von schwarzen Zahlen träumen. Der Kämmerer habe entsprechende Aussagen gemacht, deutete Schinckel an. 2017 wird seine Gemeinde ganz im Zeichen der Historie stehen. Weil es keine handfesten Belege für ein Gründungsdatum vor 150 Jahren gibt, soll 2017 nicht als Jubiläumsj ahr sondern als „historisches Jahr“ gefeiert werden. Eine Fortsetzung finden soll am 23. April der Dorfflohmarkt, der 2016 eine erfolgreiche Premiere erlebte. Und für September ist der große Emteumzug geplant. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 18.01.2017

Gemeindezentrum ist ein Sanierungsfall

(Klein Nordende/rs) Es steht nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Mittelfristig aber werden sich Politik und Verwaltung von Klein Nordende Gedanken über das Gemeindezentrum machen müssen.

Energetisch ist es nach Angaben von Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel „vom eine Katastrophe“. Auch fehlt ein behindertengerechtes WC. Grundsätzlich war man sich vor längerer Zeit schon einig, das Zentrum untersuchen zu lassen. Doch dann kam vom Land die Botschaft, dass es nur Zuschüsse gäbe, wenn nicht mehr als zehn Prozent der umbauten Fläche privat genutzt würden. Im Gemeindezentrum sind es 18 Prozent. „Wir müssen aber an eine Förderung ran; allein ist das nicht zu wuppen“, sagt Schinckel.

Eine Idee sei, nur den hinteren Teil stehen zu lassen und vorn komplett neu zu bauen. Über ein erstes Gedankenspiel sind diese Überlegungen nach H AZ-Informationen aber noch nicht hinaus gekommen.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 14.01.2017

Motorradgottesdienst für den guten Zweck

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KLEIN NORDENDE Es war ein unerwarteter Geldsegen für die Jugendfeuerwehr Klein Nordende, den Bugenhagen Kindergarten, den Kindergarten Dünenweg und die Betreute Grundschule Klein Nordende*.

Der Sprecher der „Fläming Stars im Kreis Pinneberg, Hans Borbe, überreichte den Vertretern der vier Organisationen jeweils einen Scheck über 200 Euro.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatten die Fläming Stars, eine Interessengemeinschaft von Motorradfahrenden Feuerwehrfrauen und- männern, den ersten Motorradgottesdienst in Klein Nordende organisiert. Dabei konnten der Sprecher der Fläming Stars im Kreis Pinneberg Hans Borbe und sein Team, darunter Heiner Riewesell und Klaus Tempel, nicht nur auf die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Klein Nordende und Pastor Lars Därmann bauen, sondern auch auf zahlreiche Sponsoren aus Klein Nordende und Umgebung.

Der erste Motorradgottesdienst war trotz typisch norddeutschem Schmuddelwetter ein Erfolg und der Erlös des Motorradgottesdienstes konnte sich sehen lassen. „Den Erlös unserer Veranstaltungen und Ausfahrten spenden wir regelmäßig und wir freuen uns, dass wir die Jugendfeuerwehr, die Kindergärten und die Betreute Grundschule* unterstützen können“, sagte Hans Borbe und deutete an, dass es vielleicht auch 2017 einen Motorradgottesdienst in Klein Nordende geben könnte.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 09.01.2017

* Anmerkung der Online-Redaktion: Hier scheint eine Verwechslung vorzuliegen. Die Betreute Grundschule hat keine Spende erhalten. Die Spende ging an den Schulverein.