Briefmarken: Kleine Schätze unter der Lupe

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KLEIN NORDENDE Eifrige Jagd nach seltenen Stücken: Beim großen Briefmarken-Tauschtag der Elmshorner Sammler haben sich gestern Philatelisten aus ganz Schleswig-Holstein in Klein Nordende getroffen, um ihre Sammlungen zu vervollständigen oder doppelte Marken abzugeben. Jüngste Besucherin war Lara Nießen, die mit ihrem Großvater aus Halstenbek kam. Die Pinnebergerin Cornelia Heinke sucht vor allem Marken mit Disney-Motiven (Foto).

Briefmarken-Tauschtag: Jedes Motiv ein kleines Abenteuer

KLEIN NORDENDE en 100417bLara Nießen verbringt ihre Schulferien bei ihrem Opa Josef in Halstenbek. Wenn sie aus Niedersachsen zu Besuch kommt, hat sie immer ihre Handvoll Alben dabei: Sie sammelt Briefmarken. Und zwar solche mit Tiermotiven, vor allem viele Vögel hat sie schon. Die beiden präsentieren sich als eingespieltes Team: Josef Nießen durchsucht Alben, seine Enkelin hat den Michel-Katalog im Blick, das große Briefmarken-Verzeichnis. Einige Exemplare für Laras Sammlung haben sie schon gefunden; vor allem Marken aus der ehemaligen DDR zeigen oft Tiermotive. Aber das Mädchen weiß, dass Sammeln seine Tücken hat: „Wenn man schon mehrere hat, wird es immer schwieriger“, denn es gelte, ständig neue Marken zu finden. Und: „Man muss die alle zwei Mal haben: postfrisch und gestempelt“, erklärt die kleine Sammlerin.

Alle zwei Jahre laden die Briefmarkensammler Elmshorn zum Großtauschtag. Dann reisen Sammler aus Schleswig-Holstein und Hamburg an mit Kartons und Rollkoffern voller Alben und hoffen, dass sie neue Schätze für ihre Sammlungen finden.

Knapp 20, darunter an die zehn Vereinsmitglieder, sind am Sonntag ins Klein Nordender Gemeindezentrum gekommen, die meisten kennen sich schon seit Jahren. „Hast du Skandinavien noch was?“ - „Jau“, der Ordner geht zum Anfragenden, der ist jetzt erstmal mit Durchgucken beschäftigt. Jeder hat sein Spezialgebiet und Dou-bletten oder Marken aus anderen Bereichen, die er zum Tausch oder Verkauf anbietet. Den Michel haben sie alle griffbereit; darin sind alle Marken samt Besonderheiten und Preisen verzeichnet.

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Karsten Heinke aus Pinneberg sitzt am Tisch, auf dem Rolf Bitellis aus Kiel seine Ordner ausgebreitet hat. Heinke hat einen Umschlag im Angebot: Ein Einschreiben, das 1949 von Eutin nach Ratzeburg geschickt wurde. Es ist korrekt frankiert, auf der Rückseite trägt es einen Bestätigungsstempel des Empfängerpostamts, alles so, wie es den Sammler freut. Im Michel ist dieses Einschreiben mit 450 Euro verzeichnet; beide gucken jetzt, ob Heinke bei Bitellis etwas Interessantes im selben Gegenwert findet oder ob sie sich anders einigen. Heinke sammelt seit 60 Jahren: „Als Schulkind war das ,in‘, da sammelte jeder Briefmarken.“ Seine Frau Cornelia hat er mit seiner Leidenschaft angesteckt, sie konzentriert sich auf Disney-Motive. Nach passenden Marken für ihre Gebiete gucken sie zusammen: „Ich habe zu Hause noch 20 Ordner liegen, die ich durchsortieren muss“, sagt Cornelia Heinke. jro

aus den Elmshorner Nachrichten vom 10.04.2017

Vortrag über die Liether Kalkgrube

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KLEIN NORDENDE „Das Besondere in nächster Nähe - warum die Liether Kalkgrube so einzigartig ist.“ Zu diesem Thema hält der Geologe Dr. Roland Vinx am Mittwoch, 5. April, ab 19.30 Uhr einen Vortrag im Gemeindezentrum Klein Nordende, Schulstraße 3. Die Liether Kalkgrube wird in ihrer Nachbarschaft oft als Selbstverständlichkeit angesehen. Tatsächlich reicht ihre Bedeutung weit über die Landesgrenzen hinaus. Vinx ist ehrenamtlicher Schutzgebietsreferent des Naturschutzgebiets Liether Kalkgrube und will seinem Publikum in einem etwa einstündigen Vortrag kaum bekannte geologische Fakten aus und um die Liether Kalkgrube in verständlicher und anschaulicher Form vorstellen. Unter anderem wird Vinx die historische Tiefbohrung in den Jahren 1872 bis 1878 thematisieren, bei der in unmittelbarer Nachbarschaft zur heutigen Kalkgrube ein damaliger Tiefen-Weltrekord mit 1338 Endtiefe aufgestellt wurde. Zwar wurde die erhoffte Steinkohle nicht gefunden.
Stattdessen führten die Bohrungen aber zu grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Außerdem wird es im Vortrag um die Kuriosität der ursprünglich unterschiedlichen Deutung der gleichen roten Tongesteine in Stade und Lieth gehen. Überraschend wurde nicht nur in Stade, sondern auch in Lieth Salz gefunden. Vinx will in diesem Zusammenhang auch erklären, warum es Salzstöcke gibt und warum der Liether Salzstock so besonders ist. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.    cop

aus den Elmshorner Nachrichten vom 01.04.2017

Chor „Viva la musica“ ehrt Mitglieder

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KLEIN NORDENDE Kurzweilig und harmonisch lief die Jahreshauptversammlung des Klein Nordender Chores „Viva la musica“ im Gemeindezentrum ab. Die Vorsitzende des gemischten Chores Gertrud Engelbrecht sowie Chorleiterin Heike Priebe blickten auf das vergangene Jahr mit zahlreichen Auftritten des Chores zurück. Ein Höhepunkt 2016 war für alle Sängerinnen und Sänger der Auftritt bei der Landesgartenschau in Eutin. Für 2017 sind die Jubiläumsfeier von „viva la musica“ sowie verschiedene Auftritte geplant. Wortmeldungen zu den Berichten gab es nicht. „Auch das spiegelt die Harmonie und das gute Miteinander innerhalb unseres Chores wider“, sagte Priebe anschließend.

In diesem Jahr fehlte der Bericht der Chorleiterin für den Kinderchor, die Spatzen. Dirigentin Heike Priebe hatte 2016 pausiert und sich jetzt entschlossen, die Leitung des Kinderchores abzugeben. Jetzt wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht. Bei den Vorstandswahlen wurden alle Amtsinhaber einstimmig wieder gewählt: 2. Vorsitzende: Brigitte Kühl, 1. Schriftführerin: Elke Barg-holz, 2. Kassenwartin: Rosemarie Lohse, 1. Notenwartin: Birgit Schmidt. Der Festausschuss wurde um Sängerin Ruth Dentler erweitert.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft im Chor viva la musica wurden am Ende der Jahreshauptversammlung Hildegard Saß, Jan Petersen und Elke Bargholz. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 30.03.2017

Diese Orte putzen sich heraus

Hinter den Kulissen in Klein Nordende

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Blick hinter die Kulissen des Klein Nordender Dorfputzes: Die Umweltausschussmitglieder Telse Ortman, Werner Umlauf, Mirko Hamke und Adolf Luitjens (von links) bauten im Feuerwehrgerätehaus Tische und Bänke für den Imbiss nach der Reinigungsaktion auf.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 27.03.2017

Heckmulcher für Klein Nordende

KLEIN NORDENDE Für rund 5 500 Euro soll demnächst ein Heckmulcher für den Klein Nordender Bauhof angeschafft werden. Das beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig während ihrer jüngsten Sitzung. Nach Aussage von Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel dürfte sich das Gerät schon nach etwa vier Jahren amortisiert haben. Unterstützen will Klein Nordende die Nachbargemeinde Groß Nordende, die vom Land einen Geh- und Radweg entlang der Landesstraße 109 fordert. Die Straße sei eine „echte Rennstrecke“, sagte Schinckel. Entsprechend sei der Radweg „dringlichst erforderlich“. Verschoben werden musste ein anderer Tagesordnungspunkt. Weil die gut 250-seitige Vorlage für den Bebauungsplan 34 für das Gebiet nördlich der Straße Ziegeleiweg/Rotenlehm erst am Morgen vorlag, soll nun der Bauausschuss am 20. April den entsprechenden Entwurfsbeschluss fassen. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 27.03.2017