2017 FEIERT DER ORT RUNDEN GEBURTSTAG

haz 211216

(Klein Nordende/rs) Eines ist klar 2017 wird für Klein Nordende ein ereignisreiches Jahr. Schon deshalb, weil die Gemeinde ihr 150-jähriges Bestehen feiert - auch wenn keiner so ganz genau weiß, wie belastbar die Jahreszahl ist. „Denn ein Dokument darüber gibt es nicht“, sagt Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. In anderen Orten sind es meist kirchliche Unterlagen, die darüber Aufschluss geben. Ein solches Dokument fehlt in Klein Nordende.

„Zumal der Hauptort ursprünglich Lieth war, das heute zu Elmshorn gehört“, sagt Schinckel. Klein Nordende sei seinerzeit nur ein kleines Anhängsel gewesen. So gilt die Verwaltungsreform von 1867 in Schleswig-Holstein als Gründung.

Von einem Anhängsel kann heute übrigens nicht mehr die Rede sein. Der Ort hat sich als „Blankenese“ von Elmshorn prächtig entwickelt -als Ort im Grünen mit hoher Lebens- und Wohnqualität. Gefeiert wird der runde Geburtstag mit einem Fest und historischen Szenen im September.

Vorher wird aber noch der Naturpark Liether Moor eingeweiht. Genauer gesagt: die Beschilderung des Moores mit Wegweisern und Erklärungen zu den Besonderheiten der Landschaft. Eine Aufgabe, um die sich insbesondere Kommunalpolitikerin Telse Ortmann mit unzähligen Schreiben verdient gemacht hat. Aufgestellt werden die Tafeln unter anderen an Wischdamm, Liether Moor und dem Weg am Schnakenmoor.

In die Planung steigt die Gemeinde ein, was eine Erweiterung der Betreuten Grundschule angeht. Die platzt wegen des Andrangs für die Nachmittagsbetreuung mittlerweile aus allen Nähten. „Gekocht und gegessen wird schon in zwei Schichten“, weiß der Bürgermeister. Waren es zuerst berufstätige Eltern, die auf ein Betreuungsangebot für ihre Kinder nach der Schule angewiesen waren, drängen nun auch Kinder, die eigentlich zu Hause versorgt werden können, dorthin, weil ihnen die Spielkameraden fehlen. „Auf die Nachfrage müssen wir auf jeden Fall reagieren“, sagt Schinckel.

Nach drei Jahren Baupause dürften 2017 in Klein Nordende auch wieder die Bagger anrollen. Es gibt eine Warteliste von 65 Bauwilligen. Zumindest ein Teil von ihnen darf sich Hoffnungen machen, zum Zuge zu kommen. Im Auenland stehen die Zeichen gut, dass dort 2017 noch sechs bis acht Grundstücke zur Bebauung frei gegeben werden können.

Am Ziegeleiweg gegenüber vom Toverhuus laufen Verhandlungen für die Erschließung von 12.000 Quadratmetern für 16 bis 17 Grundstücke. Vorankommen möchte die Gemeinde 2017 auch beim Gelände der alten Ziegelei, damit sich dort Kleingewerbe ansiedeln kann.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 21.12.2016

Mützen für Krebsstation

NORDENDE en 211216Die Handarbeitsgruppe der Landfrauen Nordende und Umgebung war wieder fleißig. Doris Goitsch, Helga Weyrauch, Heidi Büker, Ute Croll und Dagmar Seiler haben 198 Mützen und 30 Paar Socken für die Kinder-Krebs-Station des Uniklinikums Eppendorf gestrickt. „Im letzten Jahr konnten wir 128 kleine Mützen übergeben, in diesem Jahr waren es deutlich mehr“, freute sich die Leiterin der Handarbeitsgruppe Ute Croll. Das Material wurde von den Strickerinnen gestiftet. Socken und Mützen überreichten Goitsch, Weyrauch und Croll Schwester Rike Boric, die sich riesig über die Geschenke für ihre Schützlinge freute. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 21.12.2016

Schulcontainer: Endlich Platz

SCHULTRAINING Am Gemeindezentrum werden jetzt Kinder unterrichtet, die als„unbeschulbar“ gelten

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KLEIN NORDENDE Was lange währt, wird endlich gut. Unter diesem fast schon weihnachtlichen Motto könnte der Schulcontainer neben Klein Nordendes Gemeindezentrum stehen, der jüngst eingeweiht wurde. Über zwei Jahre vergingen, bis der Container seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Gedacht ist er in erster Linie für das Schultraining von Jungen und Mädchen im Grundschulalter, die mit dem Schulalltag nicht zurechtkommen und lernen müssen, sich in einen Klassenverband zu integrieren.

Das kooperative Schultraining im Kreis Pinneberg ist in vier Bereiche unterteilt. Klein Nordende beherbergt schon seit längerem die Grundschuljahrgänge für das Gebiet Elmshom/Barmstedt. Die größeren Kinder und Jugendlichen werden in Elmshorn betreut. Ganz bewusst wurde der Container-Standort am Gemeindezentrum gewählt. Er ist zu Fuß von Klein Nordendes Grundschule aus erreichbar, bietet aber doch den nötigen Abstand zum Schulalltag.

Bislang waren die Kinder während des Schultrainings in einem Raum des Gemeindezentrums untergebracht, den auch der Spielmannszug nutzt. Kein idealer Zustand, wie der Leiter des Förderzentrums Paul-Dohrmann-Schule, Volker Hintsch, zugab. Lange habe man nach einer besseren Lösung gesucht - bis die Idee eines Schulcontainers ins Spiel gebracht worden sei.

Auch ein Sponsor habe sich rasch gefunden. Michael Sottmann, Chef des gleichnamigen Spezial-Gerüstbau-Untemehmens, steuerte 9000 Euro und somit rund die Hälfte der benötigten Gesamtsumme bei.

„Mit dem Container kommen wir einen großen Schritt weiter“, betonte Kai Grüninger, sozialpädagogischer Leiter der Awo, die bei dem Projekt genau wie Schul- und Jugendamt mit im sprichwörtlichen Boot sitzt. Schulrat Dirk Janssen bedankte sich bei Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel für dessen stets positive Haltung während der Umsetzungsphase des Projektes und unterstrich den guten Ruf der Grundschule in Klein Nordende.

Schon 2008 sei in Uetersen das Schultraining gestartet, so Grüninger. Träger seien die Arbeiterwohlfahrt und der Verein für Jugendhilfe. Das Training richte sich an „Schüler, die als unbeschul-bar gelten“ und nun wieder ihren ganz individuellen Weg in den sogenannten Regelunterricht finden müssten. Die dafür „passenden“ Räumlichkeiten seien entsprechend wichtig. Betreut werden die Kinder von einem Team aus Lehrern, Sonderschul- und Sozialpädagogen. Bei Bedarf werden auch außerschulische Partner wie Jugendärzte oder Ergothera-peuten hinzugezogen.

Wer sich im Raum Elmshom/Barmstedt für das kooperative Schultraining interessiert, kann unter der Telefonnummer (04121) 9 08 90 25 weitere Informationen einholen. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.12.2016

Einstimmung auf Weihnachten

KLEIN NORDENDE en 161216Der Noro-Virus hat auch in Klein Nordende Spuren hinterlassen. Jüngstes Beispiel war die Senioren-Weihnachtsfeier in der Bürgermeister-Hell-Halle. Statt der erwarteten 180 Gäste konnte die Gemeinde um Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel und Sozialausschuss-Chefin Ulrike Weers „nur“ etwa 140 Teilnehmer begrüßen. Zu Kaffee und Kuchen gab es ein buntes Rahmenprogramm samt Musik, Theater und adventli-chen Geschichten. Den Auftakt machte das Schulorchester der Grundschule. Nach den Begrüßungsworten durch Weers folgte ein Theaterstück der Grundschüler. Anschließend hielt Bürgermeister Schinckel seine Ansprache.    caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 16.12.2016

Piet und Paula finden Kunst in Klein-Nordende

KLEIN NORDENDE en 131216Kunst wird in Klein Nordende groß geschrieben. Direkt vor dem Gemeindezentrum steht die Skulptur „Auflösender Kristall“ des Elmshomer Bildhauers Reimer Thode. „Ein wirklich schönes Werk“, findet Entchen Paula. Zur offiziellen Übergabe im Mai 2014 ging der Kulturausschuss-Vorsitzende Andreas Kamin auf die Schenkung des Künstlers an die Gemeinde ein. Die Skulptur stelle eine Verbindung her zwischen der Liether Kalkgrube am Ortsrand und dem Gemeindezentrum in Ortskem. Vor allem aber solle sie,»Menschen inspirieren“. „Das wäre doch mal ein schönes Ziel für einen Adventsspaziergang“, schlägt der kleine Wal Piet vor. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 13.12.2016