Weihnachten: Aktion für den Weltfrieden in Klein Nordende

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(Klein Nordende/rs) haz 241215 2aDie Klein Nordender Dorfstraße ist zwischen Sandhöhe und Ziegeleiweg zur Welt-Friedensallee geworden. 42 Fahnen zieren den Abschnitt. Sie zeigen das Weltfriedenssymbol, das der Klein Nordender Carsten Kröger entworfen hat.
Die Fahnen der Aktion „Menschen aus Klein Nordende zeigen Flagge für den Weltfrieden“ werden nach Angaben Krögers bis zum 27. Dezember hängen. Die Idee zu dem neutralen, nationslosen, konfessionslosen, vereinslosen, geschlechtslosen und farbneutralen Weltfriedenssymbol hatte Kröger. Gezeichnet hat es ein Münchner. Eine Fahne mit dem Symbol weht in St. Peter, zwei in Elmshorn, eine wurde der Stadt Prag übergeben. Auch Hamburg habe eine erhalten. Kröger hofft, dass das Symbol eines Tages Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet mit dem Ziel, die Erde in Frieden zu bewohnen.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 24.12.2015

Heiligabend sind die Pastoren im Dauereinsatz

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(Klein Nordende/rs) Für viele Christen ist Heiligabend ohne den Besuch der Kirche einfach unvorstellbar. An keinem anderen Tag gibt es so viele Gottesdienste. Für viele Pastoren bedeutet das: Sie sind im Dauerstress.

Zu ihnen zählt auch Lars Därmann. Gleich dreimal ist er Heiligabend in der Klein Nordender Bugenhagenkirche im Einsatz. Bei den Familiengottesdiensten um 14.30 und 16 Uhr und der Predigt um 17.30 Uhr. Därmann sieht das gleichwohl entspannt. „In dieser Gemeinde gibt es so viele Menschen, die mir helfen.“ Zum Beispiel Därmanns Vorvorgänger Gunter Steffen, der ihm den Gottesdienst am 4. Advent abnimmt. „Dafür bin ich ihm sehr dankbar“, sagt Därmann. Die Zeit nutzt er unter anderem, um seine Predigt
vorzubereiten. „Die entsteht bei mir immer in Teilen, nicht am Stück“, erklärt er.

Und wenn er Heiligabend kurzfristig ausfallen sollte? „Dann würden Laien des Kirchengemeinderats wie Kirchenmusikerin Isolde Kittel-Zerer den ersten und zweiten Gottesdienst übemehmen.“ Da dort auch der Kinderchor und das Krippenspiel der Jugendlichen ihren Platz hätten, hätte er da keine Sorge. „Für den dritten habe ich keinen Plan B, weil da ja die Predigt sein soll.“ Zur Not müsste dann eben viel gesungen werden. Der Pastor und seine Präsenz seien vor allem wichtig, um die Aufmerksamkeit vorn zu bündeln. „Auf einmal breitet sich Ruhe aus. Das geschieht nicht von allein“, sagt Därmann. Schlimmer sei es aber, wenn Küster oder Musikerin ausfalle, sagt er mit hanseatischer Bescheidenheit. „Ein geschmückter Tannenbaum oder die Musik sind schwer zu ersetzen, weil dann die Atmosphäre fehlt. Doch die ist es, die im Gedächtnis haften bleibt.“

Der 43-jährige gebürtige Itzehoer selbst liebt Heiligabend, trotz der dazu gehörenden Anspannung. „Es sind mehr Endorphine als Adrenalin“, sagt er. „Wenn man die volle Kirche sieht, die Kinder erlebt, dann geht mir das Herz auf."

Der Pastor selbst sieht seine Frau und die beiden 18 Monate und drei Jahre alten Kinder erst am Abend. Das reiche noch für ein kurzes gemeinsames Essen. Die große Bescherung gebe es erst am nächsten Tag bei seinen Eltern. „An dieses Warten müssen sich Pastorenkinder gewöhnen“, sagt Därmann.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 24.12.2015

Hexentanz in Klein Nordende

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KLEIN NORDENDE Zur Vorweihnachtszeit in Klein Nordende gehört immer ein Weihnachtsmärchen. Organisiert vom Familienausschuss tritt seit mehreren Jahren die Jugendgruppe der Barmstedter Speeldeel in der Bürgermeister-Hell-Halle auf. Wie gut diese Veranstaltung bei Groß und Klein an kommt, zeigen die kontinuierlich steigenden Besucherzahlen. In diesem Jahr zeigte der Speeldeelnachwuchs „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preussler und bezog immer wieder die kleinen Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne mit ein. „Wir freuen uns, dass wir nicht nur die Kinder begeistern, sondern auch zunehmend Erwachsene“, sagt die Vorsitzende des Familienausschusses Telse Ortmann. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 23.12.2015

„Spatzen“ versüßen Feier beim Sozialverband

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SPARRIESHOOP Wenn die Ortsgruppe Sparrieshoop des Sozialverbands Deutschland ins Gemeindezentrum Diekendecl einlädt, dann ist ein volles Haus nahezu garantiert. „65 Personen hatten sich zu unseren Weihnachtsfeier angemeldet, über 80 sind gekommen“, freute sich der Vorsitzende Dieter Wenskat. Da er und sein Team dieses Phänomen schon kennen, reichten Kuchen, Stollen und Getränke für alle Gäste aus. Die Anwesenden genossen die Zeit in der weihnachtlich geschmückten Diekendeel, hatten Spaß an den Geschichten die Wenskat und Pastor Tobias Jäger vortrugen und an dem Auftritt des Klein Nordender Kinderchores „Die Spatzen“ (Foto). mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 23.12.2015

Klein Nordendes Grundschüler im Weihnachts-Fieber

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KLEIN NORDENDE „Wann ist endlich Weihnachten?“, diese Frage beschäftigt die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Klein Nord-ende-Lieth seit Wochen. Das berichtete Schulleiterin Ines Görmann zu Beginn der Weihnachtsfeier der Schule in der Bürgermeister-Hell-Halle. Die Proben für die Aufführungen hätten die Zeit erheblich verkürzt, so Görmann weiter und erzählte dann von der Entstehung des Adventskranzes. Der Hamburger Johann Hinrich Wie-chem befestigte in seinem „Rauhen Haus“ für Kinder 1839 vier große weiße Kerzen für die Adventssonntage und 19 rote Kerzen für jeden Wochentag bis zum Heiligen Abend auf einem Holzrad.

Sie berichtete, dass erst in den 1860er-Jahren das Tannengrün den Adventskranz schmückte. Görmann schlug anschließend den Bogen vom Warten auf Weihnachten zu dem Programm der Weihnachtsfeier, das an diesem Tag vom Schulchor sowie sechs Klassen gestaltet wurde. Der Schulchor begeisterte das Publikum mit seiner Aufführung der „Bremer Stadt musikanten“. Die Schüler der Klasse 4 c führten amüsant durchs Programm und kommentierten augenzwinkemd die einzelnen Aufführungen. Ob das Lied der Wichtel oder ein Weihnachtsmann, der verschläft - Eltern, Großeltern, Freunde, Geschwister und Verwandte waren begeistert von der vorweihnachtlichen Veranstaltung.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 18.12.2015