Referat über Schüßler-Salze bei den Nordender Landfrauen

en-271212

KLEIN NORDENDE. Das Referat von Heilpraktikerin Meike Kamin stand im Mittelpunkt während einer Veranstaltung der Nordender Landfrauen. Über 60 Zuhörer kamen ins Töverhuus, um sich in die Geheimnisse der Schüßler-Salze einweihen zu lassen. Kamin erzählte aus dem Leben von Begründer und Namensgeber Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) aus Bad Zwischenahn, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte und nur dank Hilfe seines Bruders ab dem 30. Lebensjahr Medizin studieren konnte. 1857 machte er sein Staatsexamen, ließ sich 1858 als Homöopathischer Arzt nieder und begann mit der "Erforschung von Mineralsalzen".

Schüßlers Theorie besagt, dass statt der etwa tausend Mittel in der Homöopathie nur zwölf Salze, "Schüßler-Salze" genannt, zur Therapie fast aller Krankheiten ausreichen. Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtige. Durch die Zufuhr dieser Mineralstoffe wollte Schüßler die Krankheiten bekämpfen. Dazu sei die Potenzierung (Verdünnung) der Salze notwendig, um Mängel innerhalb einer Zelle aufzufüllen. Nach Schüßlers Ansicht gelangen die hoch verdünnten "feinstofflichen" Mineralstoffe, also die einzelnen Moleküle, direkt in das Zellinnere.

Die Mängel außerhalb der Zellen seien durch eine nährstoff- und basenreiche Ernährung aufzufüllen, da ein gewisses Gleichgewicht zwischen Zellinnerem und Extrazellularraum (Raum außerhalb der Zelle) notwendig sei. Nach Schüßlers Ansicht verursacht ein pathogener (krankmachender) Reiz die Verstärkung der Funktion einer Zelle, da die Zelle bemüht sei, den Reiz abzustoßen. Aufgrund dieser Tätigkeit verliere sie einen Teil ihrer mineralischen Funktionsmittel. Diese Zellen seien dann pathogen verändert, was das Wesen einer Krankheit sei. Merkmale im Gesicht ließen Schüßler die fehlenden Mineralstoffe feststellen und so eine Dosierung der Salze vornehmen. caw

aus den Elmshorner NAchrichten vom 27.12.2012

Töverhuus: Volles Programm

(Klein Nordende/su) Rund um das Töverhuus an der Dorfstraße wird auch im Jahr 2013 wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm von Musik über Lesungen bis hin zu Comedy und Sonderveranstaltungen angeboten.

haz-221212-dDazu hat sich der Kulturausschuss der Gemeinde mit Kristian Schinckel und Familie Hamke abgestimmt. Herausgekommen sind nicht nur zahlreiche Klassiker, die das Dorfleben seit jeher bereichern, sondern auch einige Specials, auf die die Organisatoren ganz gespannt sind.

Beispielsweise steht am Sonnabend, 25. Mai, eine große „Musical Nacht“ live und Open Air im Kalender. Ab 20 Uhr werden Stefanie Kock und Alexander Kerbst berühmte Musical-Songs präsentieren. Der Eintritt kostet 12,50 Euro. „Hier hoffen wir natürlich auf schönes Wetter“, so die Veranstalter.  Weitere Open Air-Veranstaltungen im Jahr 2013 sind: Sonntag, 2. Juni, 11 Uhr: „Frühschoppen mit der KGSE Bigband“; Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr: „Shanties & Matjes“; Freitag, 21. Juni, 20 Uhr: „Oldies & Rock mit Rock die Straße“.

Doch damit nicht genug. Zu diesen musikalischen Highlights gesellen sich auch im Jahr 2013 einige Sonderveranstaltungen im Kuhstall am Töverhuus. Los geht es hier am Freitag, 8. März, mit einem „Erich Kästner Abend“ mit Rüdiger Wolff. Gespannt sind die Veranstalter beispielsweise auch auf das Open Air-Event „Kultur im Moor“. Am Sonnabend, 10. August, soll es mit einem Shuttle-Service vom Töverhuus aus ins Moor gehen. Dort gestaltet Jan Graf einen plattdeutschen Abend in der Robustrinder-Schule.

Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen 2013 hat bereits begonnen. Tickets gibt es direkt im Töverhuus, Dorfstraße, im Blumenhaus Konetzny, Dorfstraße, sowie bei der Volksbank, Königstraße, in Elmshorn. Die Gemeinde dankt zudem dem Finanzinstitut für die Unterstützung.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 22.12.2012

Krippenplätze sind das  Thema 2013

haz-221212-b(Klein Nordende/rs) Hinter Politik und Verwaltung von Klein Nordende liegt ein arbeitsreiches Jahr. Die Entwicklung von gleich drei Baugebieten hat Zeit und Kräfte gekostet.

Der Bebauungsplan 31 ist nun bis auf einige Häuser weitgehend abgeschlossen. Im B-Plan 32 hat nach der Eröffnung des Rewe-Markts im März 2011 im Frühjahr 2012 auch die Einrichtung für Seniorengerechtes Wohnen und Tagespflege ihren Betrieb aufgenommen.

Weitgehend auf den Weg gebracht ist auch der B-Plan 33 (Bürgermeister-Diercks-Straße/Dorfstraße).  Wenn alles klappt, kann dort nach Einschätzung von Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel im Juni 2013 gebaut werden. 38 Wohneinheiten sollen entstehen.

Als Volltreffer hat sich der Einsatz der LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung erwiesen. „Wir haben eine Einsparung von 80 Prozent erreicht. Das ist Wahnsinn“, sagt Schinckel. Klein Nordende gehört zu den wenigen Kommunen, die komplett umgestellt haben. Dafür gab es einen Zuschuss von 40 Prozent. Auch das Amt unterstützte das Vorhaben finanziell, so dass die Gemeinde nur noch einen Eigenanteil von knapp 80.000 Euro aufbringen musste. „In fünf bis sechs Jahren hat sich die Investition amortisiert“, sagt Schinckel.

„Ran müssen wir im kommenden Jahr an die Themen Krippenplätze und Kindertagesstätte“, erklärt der Verwaltungschef. „Die Einrichtung am Dünenweg ist vom Platz her ausgereizt.“ Möglichkeiten gäbe es aber noch im Bugenhagen-Kindergarten an der Schulstraße. Die Kirchenwiese dahinter befindet sich im Besitz der Gemeinde. Mit dem Architekten, der 2010/2011  die Umstellung auf eine Familiengruppe geplant habe, seien bereits erste Gespräche geführt worden, erklärt Schinckel.

Ebenfalls angegangen wird in 2013 die Einrichtung eines Naturlehrpfades im Liether Moor.

haz-221212-a

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 22.12.2012

Viel Applaus für Weihnachts-Show der Grundschüler

en-211212-2

KLEIN NORDENDE Wenn die Grundschule Klein Nordende-Lieth zu ihren Weihnachtsaufführungen einlädt, dann kommen die Besucher in Scharen. An zwei Tagen präsentieren die Grundschüler Musicals, Gedichte, Geschichten und Lieder rund um Weihnachten und zweimal war die Bürgermeister-Heil-Halle voll. Nicht nur die Aufführungen wurden von den Schülern selbst gestaltet, auch die Moderation übernahmen sie. Am Ende gab es für alle Beteiligten jede Menge Applaus. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 21.12.2012

Senioren stimmen sich auf Weihnachten ein

en-211212-1

KLEIN NORDENDE. Mit einem kleinen Theaterstück, Chormusik, einem Jahresrückblick und einer Geschichte des Bürgermeisters Hans Barthold Schinckel sowie mit Kaffee und Kuchen wurden die Klein Nordender Senioren auf Weihnachten eingestimmt. Organisiert wurde die gemütliche Veranstaltung wie immer vom Sozialausschuss, der nicht nur das Unterhaltungsprogramm organisiert hatte, sondern auch für das leibliche Wohl der 200 Besucher sorgte.

Das Klein Nordender Schulorchester stand am Anfang des abwechslungsreichen Programms und traf besonders mit der "Eurovisions-Melodie" den Nerv der Senioren. Ausschussmitglied Ulrike Weers brachte es auf den Punkt: "Das darf Tradition werden."

Für viel Begeisterung sorgte auch das Theaterstück "Der kleine Weihnachtsstern", das eine Theater-AG unter der Leitung von Katja Eschenbach und Sylvia Stehr kurzfristig einstudiert hatte.

Abgerundet wurde der Nachmittag durch die Auftritte von "viva la musica", den "Spatzen" und Helmut Hamke. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 21.12.2012