Peterchens Mondfahrt verzückt Besucher

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Für die beiden Kinder
Peter und Anneliese
wird die Nacht noch
höchst spannend
.

 (Klein Nordende/rs) Es war der Knüller im Advent: Mit dem Weihnachtsmärchen „Peterchens Mondfahrt" landeten die Gemeinde Klein Nordende und die aufführenden „TüddlBüddls" aus Barmstedt einen Volltreffer.

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Andrang in der Bürgermeister-Hell-Halle: Das Weihnachts-
märchen vor dem Fest ist Tradition
Fotos: Strandmann

260 kleine und große Zuschauer verfolgten in der Bürgermeister-Hell-Halle gebannt die Geschichte von der Reise vom Maikäfer Herrn Sumsemann und den beiden Menschenkindern Peter und Anneliese zum Mond. Denn dort befindet sich das abhanden gekommene sechste Bein des Käfers.

Erstmals begann die Aufführung erst um 17.30 Uhr, direkt nach der Kinderkirche. So konnten diesmal auch viele Väter das Stück mitverfolgen. „Das werden wir so beibehalten", war sich Ulrike Weers, Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Jugend und Schule, sicher. Gute Nachricht: Die „Tüddl-Büddls" kommen auch 2009 wieder. Reißenden Absatz fanden Brezeln und Würstchen. „Ausverkauft", konnten die Stand-Organisatoren am Ende zufrieden vermelden.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 20.12.2008

Anzeige: Rosenkrieg in Klein Nordende

Seit vier Jahren verkauft die Familie Kleinwort Rosen am Sandweg, damit soll jetzt Schluss sein.

Klein Nordende (awo). 2008 war ein hervorragendes Rosenjahr, auch für Iris und Holger Kleinwort aus Heidgraben. Seit vier Jahren haben sie einen kleinen Rosenstand in der Zeit von Mitte Juni bis Ende September. Aus einer kleinen, mobilen Holzhütte von knapp zwölf Quadratmetern werden die frisch geschnittenen Rosen verkauft. Das Ehepaar hat sich damit einen lukrativen Nebenerwerb aufgebaut, um sich später einmal mit dem Rosenverkauf selbstständig zu machen. Der Verkaufsstand steht normalerweise am Sandweg vor dem Tanzclub TTC in Klein Nordende. Doch der Rosenverkauf ist in Gefahr, denn die Betreiber haben keine Baugenehmigung für ihre zwölf Quadratmeter, diese müssen sie jetzt nachreichen (EN berichteten). Es ist eine Anzeige beim Kreis Pinneberg eingegangen.
„Als Motiv kann ich mir nur Neid von Konkurrenten vorstellen", sagen Iris Kleinwort (37) und ihr Mann, der bei der Friedhofsverwaltung in Barmstedt tätig ist. Hinter dem Verkaufsstand hat das Ehepaar eine 1-Hektar große Anbaufläche gepachtet, auf der derzeit 40 000 Pflanzen stehen. Verkauft wurden diese Saison 80 000. Das ganze Jahr über wird gepult, die Wildlinge veredelt und neue Sorten gezüchtet, eine ihrer bestverkauften Rosen ist die kirschrosaweißblühende „Nostalgie". „Der Rosenverkauf ist ein aufwendiges Hobby, manchmal helfen auch Saisonkräfte, vor allem wenn es ans Schneiden geht. Vier Personen arbeiten im Verkauf", sagt Iris Kleinwort.
Jetzt haben die Kleinworts notgedrungen einen Bauvoranfrage in dreifacher Ausführung der Gemeinde vorgelegt, wovon eine direkt an das Bauamt in Pinneberg geht. „Der Rosenstand ist genehmigungspflichtig, weil dort ein Verkauf stattfindet", sagt der Fachdienstleiter für Bauordnung des Kreises Pinneberg. Die Gemeinde hat zwei Monate Zeit sich zu äußern. „Ende Januar ist unsere nächste Sitzung," sagt Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. „Der Stand war eine schöne Sache und wurde gut angenommen. Vermutlich werden sich die Gemeindemitglieder nicht gegen den Stand aussprechen." Wird der Antrag vom Kreis Pinneberg aber abgelehnt, kann man dagegen nichts machen.
„Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Gemeinde zwei Monate mit ihrer Antwort Zeit lassen wird, stimmen sie dem Stand zu, werden die planungsrechtlichen und bauordnungsrechtlichen Gegebenheiten von uns geprüft", sagt Günter Zuschlag.
Diese Prüfung wird ungefähr zwei bis drei Wochen dauern. „Wir können nur abwarten und hoffen, sagt Holger Kleinwort (41).

aus den Elmshorner Nachrichten vom 20.12.2008

„Einfach nur schön" - Zuckowski bezaubert Fans

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Erk Brarsen,
Uschi Wittich,
Rolf Zuckowski
und Hans Ge-
org Spiegel
(v.l.). Der Lie-
dermacher
Zuckowski nahm
seine Gäste mit
auf eine Reise
entlang der Elbe.

Foto: Kamin

Klein Nordende (mei). Es war witzig, melancholisch, interessant, weihnachtlich oder einfach nur schön. Das Konzert des Liedermachers Rolf Zuckowski und „Hafennacht eV" im Klein Nordender Töverhuus waren der krönende Abschluss des musikalischen Programms 2008 der Gemeinde Klein Nordende in Zusammenarbeit mit Familie Hamke.
Im ersten Teil des Konzertes im voll besetzten Töverhuus nahm der bekannte Liedermacher Zuckowski sein Publikum mit auf eine Reise die Elbe entlang. Er stellte sein Buch „Wir entdecken die Elbe. Mit Rolf Zuckowski von der Quelle bis zur Mündung" vor, berichtete mit Liedern wie „Elbkinder" oder „Wir hier an der Elbe" von seiner besonderen Beziehung zu dem Fluss und rundete diese mit zahlreichen Geschichten und Anekdoten ab.
Eine ausgezeichnete musikalische Ergänzung zu Zuckowski war „Hafennacht eV". Auch bei Sängerin Uschi Wittich, Gitarrist Erk Brarsen und Hans-Georg Spiegel am Akkordeon stand Maritimes im Mittelpunkt. „Hafennacht eV" interpretierten alte Seemannslieder neu und spielten eigene Lieder rund um die See, Seemannsgarn, Sehnsucht und Melancholie. Besonders die eindringliche und facettenreiche Stimme der Sängerin, ihre Mimik und die Texte der ausgewählten Lieder zauberten bei vielen Besuchern mal ein Lächeln ins Gesicht oder auch die eine oder andere Träne ins Auge.
Sowohl „Hafennacht eV", als auch Zuckowski forderten die Besucher immer wieder zum Mitsingen auf, was dem Publikum bei bekannten Titeln wie „Leben ist mehr" oder weihnachtlichen Liedern wie „Macht euch bereit" sehr leicht fiel.
Die Besucher waren von diesem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Konzert begeistert. Christine Bevers aus Elmshom freute sich, dass Zuckowski, abgesehen von seinen Liedern für Kinder, auch Lieder für Erwachsene macht und sagte: „Ich höre Rolf Zuckowski gern, auch wenn meine Kinder ihn nicht mehr hören."

aus den Elmshorner Nachrichten vom 19.12.2008