Fisch geht auch ohne Meerblick

WELTFISCHBRÖTCHENTAG 2017 In Klein Nordende wird am Töverhuus zünftig gefeiert / Sonst nur Ostseebäder dabei

en 090517a

KLEIN NORDENDE Auch im Land zwischen den Meeren mögen nicht alle Menschen Fisch. Doch den meisten munden die diversen Meeresfrüchte, die in Nord- und Ostsee gefangen werden. Für all diese Fischliebhaber wurde der Weltfischbrötchentag erfunden, an dem sich seit vier Jahren auch Klein Nordende beteiligt -und zwar in Gestalt der Töverhuus-Betreiberin Gisela Hamke und ihres Ehemannes Helmut Hamke. Schon gleich nach dem vormittäglichen Startschuss fanden die mit Matjes, Lachs, Krabben und Go. belegten Brötchen reißenden Absatz.

Buntes Rahmenprogramm

Eigentlich wird der Brötchentag ausschließlich an der Ostseeküste zelebriert. Doch Gisela Hamke fand die Idee so gut, dass sie sich bei den Initiatoren meldete, um das Okay zum Mitmachen einzuholen. Seither ist Klein Nordende der einzige Ort jenseits der Ostsee, in dem der Weltfischbrötchentag gebührend gefeiert wird. Grömitz, Heiligenhafen oder Eckernförde heißen die klangvollen Ostseebäder, mit denen sich das Großdorf damit in eine Reihe stellt.

en 090517b

„Fisch und me(eh)r“ hieß in Klein Nordende das Motto des Tages. Die Besucher durften nicht nur verschiedene Fischbrötchen-Variationen und geräucherte Forellen probieren, es gab auch ein buntes Rahmenprogramm.

Mit dabei waren der Spielmannszug Klein Nordende, der Shantychor „De Molenkieker“, die Schülerband „Kellerkinder“ sowie der Däne Kurt Markussen und die Band „Trashfarm“. Sie alle sorgten für prächtige Unterhaltung. Doch trotz Musik, viel Sonne, Eis und Wurst: Star des Tages war ganz ohne Frage das Fischbrötchen. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 09.05.2017