Schnäppchen, Parkplatznot und Aprilwetter

KLEIN NORDENDE Als ein Paradies für Schnäppchenjäger präsentierte sich am vergangenen Sonntag Klein Nordende, denn das ganze Dorf hatte sich in einen einzigen großen Flohmarkt verwandelt. Der Familienausschuss der Gemeinde hatte zum „2. Klein Nordender Dorfflohmarkt“ eingeladen - und mehr als einhundert Haushalte machten mit. In Garagen, Vorgärten und Hauseingängen wurde von Kleidung und Spielzeug bis hin zu Kinderwagen und Fahrrädern alles feilgeboten, was einen Flohmarkt so anziehend
macht. Schon gleich zum Start des Dorfmarktes herrschte das pure Verkehrschaos. Ein Blick auf die Autokennzeichen reichte aus, um zu erkennen, dass viele Marktbesucher auch aus den Nachbarkreisen angerückt waren. Aber weil viele von ihnen parkten wie sie wollten, brauchte es Geduld, um sich einen Weg durch die engen Dorfstraßen zu bahnen.

en 250417Mitmachen konnten alle Bürger Klein Nordendes. Lediglich gewerbliche Händler blieben ausgesperrt. Zur besseren Orientierung wurden an allen Ständen Lagepläne angeboten, auf denen die einzelnen Privathändler mit kleinen roten Punkten gekennzeichnet waren. Darauf gut erkennbar: Überall im Ort wurde eifrig mitgemacht.

Vom Butterberg über den Redder bis hinunter zur Dorfstraße reihte sich Stand an Stand. Oder besser Gartenverkauf an Gartenverkauf.

Nicht so recht mitspielen wollte einzig das Wetter. Dicke Wolken, Regen, aber auch Sonne wechselten sich in rascher Folge ab. Kein Wunder also, dass entsprechendes Equipment hoch im Kurs stand. „Ich habe heute schon zwei Regenjacken verkauft“, freute sich Tanja Pedersen, die in ihrem Vorgarten in der Schulstraße auf Kunden wartete.    caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 25.04.2017

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